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Beschreibung  panorama

Benoni (Südafrika)

POI: -26.188333, 28.320556
Benoni ist eine Stadt in Südafrika. Sie gehört zur Provinz Gauteng und liegt in der Metropolgemeinde Ekurhuleni, die vormals als East Rand bekannt war. 2011 hatte Benoni 158.777 Einwohner.
Name
Im Gebiet des heutigen Benoni gab es eine gleichnamige Farm. Der hebräische Name bedeutet „Sohn der Trauer“. Im Buch Genesis heißt der Sohn von Rahel ebenfalls Ben-oni, wird aber später Ben-jamin (deutsch: „Sohn des Glücks“) genannt.
Geographische Lage
Benoni liegt in 1.645 Meter Höhe über dem Meeresspiegel im Ostteil des Witwatersrand. Westlich liegt die Stadt Germiston, weiter westlich Johannesburg, südlich von West nach Ost die Städte Boksburg, Brakpan und Springs.
Geschichte
1881 wurde ein Stück Land östlich von Johannesburg Benoni genannt. 1887 wurden dort Goldvorkommen entdeckt, und eine Mine von Bergleuten aus dem englischen Cornwall errichtet. Benoni hieß damals landläufig Little Cornwall („Klein Cornwall“). 1904 war Benoni eine große Siedlung mit zahlreichen Goldminen. Ein Fluss wurde mehrfach aufgestaut, um Wasser für die Bergbauaktivitäten zur Verfügung zu stellen. 1906 wurde Benoni zur Stadt erklärt. Die meisten Einwohner waren Briten. Dazu kamen zahlreiche jüdische Siedler, die vor dem Antisemitismus in Osteuropa geflohen waren. 1907 wurden die erste Synagoge und die erste Pferderennbahn eröffnet. 1922 fand im gesamten Witwatersrandgebiet ein Streik der weißen Minenarbeiter statt, der in einer offenen Revolte mündete, weil die Bergwerkskammer (Chamber of Mines) die billigeren nichteuropäischstämmigen Arbeitskräfte gegen die weißen Bergleute ausspielte, indem sie ihnen bisher weißen Arbeitskräften vorbehaltene Tätigkeiten zugänglich machte. Der auch bewaffnet ausgetragene Konflikt begann in den Kohlebergwerken und weitete sich auf den Goldbergbau am Witwatersrand aus. Getragen wurde der Streik von linksradikalen Arbeitern, burischen Landbewohnern, der Communist Party of South Africa und konservativ eingestellten republikanischen Gruppen, denen ihre jeweilige schroffe Ablehnung der damaligen Smuts-Regierung gemeinsam war. Es ereigneten sich im Streikverlauf pogromartige Jagden auf schwarze Bergleute. Benoni diente in dieser Zeit als ein wichtiger Stützpunkt der Minenarbeiter. In und um Benoni fanden heftige Kämpfe statt, die im Benoni Museum dokumentiert werden. Während des Zweiten Weltkriegs wurden südafrikanische Piloten für Kampfflugzeuge in Benoni ausgebildet. 1943 stürzte der Benoni-Meteorit nahe Benoni zu Boden. Während der Apartheidsära wurden die Bewohner nach ihrer Hautfarbe auf verschiedene Wohnviertel aufgeteilt. Schwarze wohnten unter anderem in den Townships Daveyton und Wattville, Asiaten wohnten in Actonville, während Weiße im eigentlichen Benoni wohnten. Die Vororte existieren heute noch, sind aber nicht mehr streng nach Bevölkerungsgruppen getrennt. Benoni verfügt über zahlreiche Stadtteile mit hohem Grünanteil. 2000 wurde Benoni Teil der Region Ekurhuleni.
Politik
Die Stadt wird vom African National Congress…   ... (Deutsch)
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