Panorama von Die Bremer Stadtmusikanten. Virtuelle Tour durch Die Bremer Stadtmusikanten. Karte von Die Bremer Stadtmusikanten

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Beschreibung  panorama

Die Bremer Stadtmusikanten

POI: 53.076111, 8.807222
Die Bremer Stadtmusikanten ist der Titel eines Volksmärchens, das von den Brüdern Grimm aufgezeichnet und 1819 in den Kinder- und Hausmärchen erstmals veröffentlicht wurde. Es erzählt von vier im Alter schlecht behandelten Haustieren, die fortlaufen, in Bremen Stadtmusikanten werden wollen, dort aber nie hinkommen, weil es ihnen auf dem Wege gelingt, die Beute einer Räuberbande zu erobern und in deren Haus fortan zu bleiben.
Der Grimm’sche Märchenstoff
Der Märcheninhalt
Das Märchen Die Bremer Stadtmusikanten erzählt von vier Tieren (Hahn, Katze, Hund und Esel), die ihren Besitzern infolge ihres Alters nicht mehr nützlich sind und daher getötet werden sollen. Es gelingt den Tieren zu entkommen, worauf sie sich zufällig treffen. Alle folgen dem Vorschlag des Esels, in Bremen Stadtmusikanten zu werden, und brechen nach Bremen auf. Auf ihrem Weg müssen sie im Wald übernachten. Sie entdecken dort ein Räuberhaus, erschrecken die Räuber, vertreiben sie mit lautem „Gesang“ und übernehmen das Haus als Nachtlager. Ein Räuber, der später in der Nacht erkundet, ob das Haus wieder betreten werden kann, wird von den Tieren nochmals und damit endgültig verjagt. Den Bremer Stadtmusikanten gefällt das Haus so gut, dass sie nicht wieder fort wollen und dort bleiben.
Bedeutung
Die Geschichte ist dem Literaturtyp der Tierfabel verwandt, sie zeigt die Merkmale einer Gesindeerzählung: Die Tiere entsprechen den im Dienst bei der Herrschaft alt gewordenen, abgearbeiteten und durch den Verlust an Leistungskraft nutzlos gewordenen Knechten und Mägden. Mit ihrem Aufbruch, ihrem Zusammenhalt und Mut schaffen sie das fast Unmögliche. Sie überlisten die Bösen, schaffen sich ein Heim und somit ein neues Leben. Es ist eines der Märchen in der Grimm’schen Sammlung, „das auf die sozialutopischen Wünsche der Unterschicht in der bürgerlichen Gesellschaft“ eingeht. Die Botschaft sowohl des Grimm’schen Märchens als auch der meisten späteren Adaptionen ist optimistisch und suggeriert die Möglichkeit nachhaltiger Lösungswege auch aus prekären Situationen heraus. In psychoanalytischen Untersuchungen wurde vielen Erzählmustern aus den überlieferten Märchen auf den Grund gegangen, doch die Stadtmusikanten fanden dabei wenig Beachtung, gaben für diese Methoden vielleicht auch wenig her.
Die Edition der Brüder Grimm
Die Bremer Stadtmusikanten wurde von den Brüdern Grimm 1819 als 27. Märchen in die 2. Auflage ihrer Kinder- und Hausmärchen (KHM) aufgenommen. Als Quelle wird die Familie von Haxthausen aus dem Paderborner Land angegeben, als Vermittler kann Freiherr August Franz von Haxthausen angenommen werden. Auf eine von Dorothea Viehmann aus einem Dorf bei Kassel beigesteuerte Variante geht das von den Grimms stark veränderte Motiv der Musik und des gedeckten Tisches im Räuberhaus zurück. Man weiß, dass auch sonst die Grimms das zugetragene Material überarbeiteten und mit Motiven und Redensarten anreicherten. So wird beispielsweise in der Ausgabe von 1857 ein Müller…   ... (Deutsch)
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