Panorama von Linie 28E der Straßenbahn Lissabon. Virtuelle Tour durch Linie 28E der Straßenbahn Lissabon. Karte von Linie 28E der Straßenbahn Lissabon

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Beschreibung  panorama

Linie 28E der Straßenbahn Lissabon

POI: 38.715278, -9.136111
Die Linie 28E der Straßenbahn Lissabon, portugiesisch: Carreira 28E dos Eléctricos de Lisboa, ist eine von fünf Linien der Straßenbahn Lissabon. Sie verbindet die unterschiedlich geprägten Teile Alfama, Baixa und Lapa der Lissaboner Innenstadt mit dem Stadtteil Prazeres. Die auf der Linie eingesetzten Altbauwagen, die für eine Adhäsionsbahn außergewöhnlich steilen Strecken – darunter mit 13,5 Prozent Steigung einer der steilsten Abschnitte weltweit –, enge Kurven und die Streckenführung durch schmale Altstadtgassen haben dazu geführt, dass die Linie – wie die Ringlinie 12E, mit der sie sich einen Teil der Strecke teilt – besonders bei Touristen sehr beliebt ist. Die „berühmte Linie 28“ gilt inzwischen als eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der portugiesischen Hauptstadt und die Fahrt mit ihr als „Muss“ eines Besuchs.
Geschichte
Die Linie 28 – das „E“ für „Eléctrico“ bzw. „Elétrico“ wurde wie bei allen anderen Lissabonner Straßenbahnlinien erst im Jahr 1994 Bestandteil der Linienbezeichnung – wurde im Jahr 1928 eingeführt. Sie führte vom Rossio zur Praça da Estrela und umfasste damit nur die westliche Hälfte der heutigen Strecke. Während der Abschnitt zwischen Rossio und Praça Luís de Camões neu erbaut und am 19. Februar 1928 eröffnet wurde, nutzte die Linie weiter westlich eine schon länger bestehende Strecke. Ursprünglich verkehrte auf diesem Abschnitt zwischen Chiado und Estrela seit 1890 eine Kabelstraßenbahn, die 1914 nach Übernahme durch Carris in eine normale elektrische Straßenbahn umgebaut worden war. Die Verlängerung von der Praça da Estrela zum Friedhof Prazeres erfolgte 1936. Als Verstärkungslinie wurde zeitweise die Linie 28B zwischen Estrela und dem Largo da Graça eingerichtet. Ab 1973 entfiel der Streckenabschnitt zwischen Rossio und Rua da Conceição, der zuvor bereits seit 1961 nur noch abends und an Sonntagen bedient wurde. Dafür wurde der Startpunkt der Linie wesentlich weiter nach Osten zum bisherigen Endpunkt der Verstärkerlinie 28B an den Largo da Graça im gleichnamigen Stadtteil Graça verlegt. Auf diese Weise war nun ohne Umsteigen die Fahrt von der Alfama nach Lapa möglich und somit die gesamte Lissabonner Altstadt mit einer durchgehenden Straßenbahnlinie in Ost-West-Richtung zu durchfahren. Die Verstärkerlinie 28B verkehrte fortan zwischen Martim Moniz und Rua Conceição. Die Verstärkerlinie 28A verkehrte zwischen Rua Conceição und Prazeres. In ihrer Gesamtheit entsprach diese Strecke bereits der jetzigen Linie 28E, jedoch mit Umstieg in der Rua Conceição. Ihre heutige Ausdehnung erhielt die Linie 28 im Rahmen einer größeren Liniennetzreform im Jahr 1984. Damals wurde die Ringlinie 10/11 (Linie 10 im Gegenuhrzeigersinn, Linie 11 im Uhrzeigersinn) aufgegeben und deren Teilstück Martim Moniz–Graça, welches bereits zuvor ebenfalls von der Verstärkerlinie 28B bedient wurde, endgültig der Linie 28 zugeschlagen. Die Verstärkerlinien 28A und 28B existierten fortan nicht mehr. Die Strecke der ehemaligen Linie 10/11 war bereits…   ... (Deutsch)
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