Panorama von Toruń. Virtuelle Tour durch Toruń. Karte von Toruń

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Beschreibung  panorama

Toruń

POI: 53.022222, 18.611111
Toruń ([ˈtɔruɲ] anhören?/i; deutsch Thorn) ist – neben Bydgoszcz (deutsch Bromberg) – eine der beiden Hauptstädte der polnischen Woiwodschaft Kujawien-Pommern. Die kreisfreie Stadt mit vielen Gebäuden der norddeutschen Backsteingotik ist Sitz des Woiwodschaftsparlaments (Sejmik), des Woiwodschaftsmarschalls mit seiner Regierung, der Universität Toruń sowie des römisch-katholischen Bistums Thorn.
Geographische Lage
Die Stadt liegt in der historischen Landschaft Westpreußen der Woiwodschaft Kujawien-Pommern, an der Weichsel, 45 Kilometer südöstlich der Stadt Bydgoszcz, 57 km südlich von Grudziadz und 39 Kilometer südlich der Stadt Chełmno. Die Stadt liegt im breiten Flusstal der schiffbaren Weichsel. Sie ist umgeben von ausgedehnten Waldgebieten, die besonders im Südwesten geschlossen sind. Die Landschaft ist flach und nur wenig gegliedert, die Höhenunterschiede liegen bei 10 Meter.
Ausdehnung des Stadtgebiets
Das Stadtgebiet beträgt mit zugehörigen Stadtteilen und eingemeindeten Ortschaften 115 km² zu beiden Seiten des Flusses. Von Norden nach Süden dehnt sie sich auf 12,7 km und von West nach Ost auf 17,5 km aus.
Geschichte
Thorn im Mittelalter
Thorn entstand 1231 als erste Siedlung im Kulmerland unter Verwaltung des Deutschen Ordens. Ursprünglich lag diese im Bereich des späteren Dorfes Alt-Thorn (poln. Stary Toruń, seit dem Ende des 20. Jahrhunderts Stadtteil Starotoruńskie Przedmieście), rund 7,5 km westlich der heutigen Stadt, wurde jedoch aufgrund der permanenten Überschwemmungsgefahr 1236 an den heutigen Standort verlegt. Der Deutsche Orden war vom polnischen Herzog Konrad von Masowien ins Land gerufen worden, um die in der Gegend wohnenden heidnischen baltischen Pruzzen zu christianisieren. Aktiv wurde der Orden aber erst, nachdem Kaiser Friedrich II. ihm 1226 das Herrschaftsrecht über das zu erobernde Land zugesichert hatte. Den Grundstein zu der Stadt Thorn legte 1231 der Landmeister Hermann von Balk. Einwanderer aus Westfalen bevölkerten die Stadt, die am 28. Dezember 1233 mit der Kulmer Handfeste das Stadtrecht erhielt. 1260 wurde die Burg Thorn erbaut. Ihren Namen erhielt die Stadt angeblich nach der Festung und Baronie Toron, einer Kreuzfahrerburg des Deutschen Ordens im Heiligen Land. In alten Dokumenten heißt die Stadt Thoren. Im 14. Jahrhundert trat Thorn dem Hansebund bei und gehörte somit wie Elbing, Danzig, Königsberg und Kulm zu den Hansestädten. 1367 trat Thorn der Kölner Konföderation von Hansestädten bei. Das Bestreben des Ordens, gleichzeitig seine Landesherrschaft auszudehnen und den Handel zu kontrollieren, führte zu kriegerischen Konflikten und einer Allianz der deutschen Handelsstädte mit dem Königreich Polen. 1411 wurde der Erste Thorner Frieden zwischen dem polnischen König Władysław II. Jagiełło und dem Deutschen Orden geschlossen. Bei neuen Auseinandersetzungen wurde 1454 die Ordensburg in Thorn vom Preußischen Bund erobert und von seinen Bürgern zerstört. Am 19. Oktober 1466 wurde der Zweite…   ... (Deutsch)
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