Panorama von Anne-Frank-Haus. Virtuelle Tour durch Anne-Frank-Haus. Karte von Anne-Frank-Haus

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Beschreibung  panorama

Anne-Frank-Haus

POI: 52.375278, 4.884167
Das Anne-Frank-Haus (niederländisch Anne Frank Huis) ist ein Museum, das dem jüdischen Holocaust-Opfer Anne Frank gewidmet ist. Es besteht seit dem 3. Mai 1960 im Haus Prinsengracht 263–267 in Amsterdam.
Geschichte des Hauses
Das Haus Prinsengracht 263 wurde – ebenso wie das Gebäude nebenan mit der Nummer 265, das später vom Museum gekauft wurde – 1635 von Dirk van Delft gebaut. Die Fassade an der Kanalseite entstand bei einer Renovierung im Jahr 1740, als der rückwärtige Anbau abgerissen und durch den heutigen, größeren Anbau ersetzt wurde. Das Haus war ursprünglich eine private Residenz und später ein Lagerhaus. Im 19. Jahrhundert waren im vorderen Teil mit seinen weiten, stallartigen Türen Pferde untergebracht. Anfang des 20. Jahrhunderts bezog ein Hersteller von Haushaltswaren das Gebäude. Ihm folgte 1930 ein Produzent von Klavier-Rollen, der den Besitz 1939 aufgab.
Das Haus und die Familie Frank
Am 1. Dezember 1940 zogen die Firmen Opekta und Pectacon unter Leitung von Anne Franks Vater Otto Frank von der Singel in die Prinsengracht 263. Das Erdgeschoss bestand aus drei Teilen. Vorne befanden sich das Lager und der Lieferanten-Eingang, dahinter die Gewürzmühlen und im hinteren Teil das Lager, in dem die Güter für den Handel verpackt wurden. Auf der ersten Etage befanden sich die Büroräume von Frank und seinen Angestellten: Miep Gies, Bep Voskuijl und Johannes Kleiman vorne, Victor Kugler in der Mitte und Otto Frank selbst hinten. Das Hinterhaus ist die rückseitige Verlängerung des Gebäudes. Es ist auf allen vier Seiten durch andere Häuser vor dem Einblick von der Straße geschützt, wodurch es während der Zeit der deutschen Besetzung und Judenverfolgung zu einem geeigneten Versteck für acht jüdische Personen wurde: neben Otto Frank und seiner Frau Edith Frank-Holländer die beiden Kinder Margot und Anne, Hermann und Auguste van Pels mit ihrem Sohn Peter sowie Fritz Pfeffer. Sie lebten über zwei Jahre und einen Monat lang auf rund 50 Quadratmetern in abgedunkelten Räumen. Anne Frank beschrieb dies in ihrem Tagebuch. Nur abends und an Wochenenden, wenn die Angestellten der Firmen das Gebäude verlassen hatten, konnten die versteckten Personen ins Vorderhaus kommen. Schließlich wurden sie verraten, am 4. August 1944 von der deutschen Gestapo verhaftet und deportiert. Anschließend räumten die Gestapo-Beamten das Versteck, beschlagnahmten Kleidung, Möbel sowie persönliche Gegenstände und verteilten dies an ausgebombte Familien in Deutschland. Miep Gies und Bep Voskuijl konnten jedoch vor der Räumung unter anderem das Tagebuch der Anne Frank retten.
Nachkriegsgeschichte bis zur Gründung des Museums
Bereits kurz nach der Veröffentlichung des Tagebuchs der Anne Frank kamen die ersten Besucher, die von den Angestellten, die der Familie Frank geholfen hatten, im Rahmen von privaten Besichtigungen durch die Räume geführt wurden, die vormals als Versteck gedient hatten. 1954 wurde der gesamte Block nach dem Umzug der Firma Opekta an einen Immobilienmakler…   ... (Deutsch)
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