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Beschreibung  panorama

Beurs van Berlage

POI: 52.374787, 4.896147
Die Beurs van Berlage, ehemaliges Gebäude der Amsterdamer Börse, wurde Ende des 19. Jahrhunderts nach den Plänen des niederländischen Architekten Hendrik Petrus Berlage erbaut. Es wurde zum Rijksmonument erklärt.
Entwurfsgeschichte und Einordnung
Die Gemeinde Amsterdam schrieb im Jahre 1884 einen Wettbewerb für den Bau eines Börsengebäudes auf einem gerade trockengelegten Grundstück am Damrak aus. Anlass dafür war das ökonomische Aufleben und die Tatsache, dass die damals bestehende Börse von Jan David Zocher aus dem Jahr 1848 baufällig geworden war. Hendrik Petrus Berlage nahm zusammen mit seinem damaligen Partner Theodore Sanders an dem Wettbewerb teil und konnte sich zu den fünf Teilnehmern zählen, die ihre Pläne für eine zweite Vorlage überarbeiten durften. Es kam jedoch keiner der fünf Entwürfe zur Ausführung. 1894 ließ die Gemeinde den Architekten Adriaan Willem Weissman (1858–1923) einen Plan für den Umbau der Zocher-Börse entwickeln. Dieser Plan diente Berlage als Basis für einen weiteren Entwurf. Durch den Einfluss des städtischen Beigeordneten für Öffentliche Angelegenheiten Willem Treub konnte er diesen Entwurf letztendlich ohne größere Hindernisse realisieren. Eine klare stilistische Einordnung der Börse ist schwierig - es sind zwar Merkmale des Historismus und Jugendstils zu finden, aber das Gebäude wird vor allem als Beginn des modernen Bauens in den Niederlanden gesehen, aus dem sich unter anderem die Amsterdamer Schule weiterentwickelte. Die Börse, die Berlage selbst keineswegs für seinen besten Bau hielt, entwickelte sich nach anfänglicher Kritik („Antiarchitektur“, „Ziegelschuppen“) zu einem nationalen Monument, zu einem Mythos, der das sonstige Œuvre des „Börsenbaumeisters“ überstrahlen sollte.
Funktionen
Beim Entwurf der Börse stand für Berlage die Vorstellung eines Gebäudes, das Kunst, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft unter ein Dach bringt im Vordergrund - der Zweck der Börse war aber natürlich der Handel. Das Gebäude beherbergte die Waren- und Getreidebörse, aber auch ein Fernmeldeamt, ein Kaffeehaus, mehrere Versammlungsräume, ein Postamt, eine Hausmeisterwohnung, eine Polizeidienststelle und ein Bürgerbüro. Später wurden in den Räumen der Warenbörse zusätzlich die Versicherungsbörse und der Devisenhandel untergebracht. Als 1961 das Instituut voor Industriële Vormgeving das Gebäude bezog, begann die Abwanderung der Börsen. Als letztes wurde der Optionshandel eingestellt. 1986 bewarb sich die Berlage-Börse für die Beherbergung des Niederländischen Architekturinstituts, das jedoch in einem Neubau in Rotterdam untergebracht wurde. Seitdem ist die Börse in Händen der Stiftung „De Beurs van Berlage“, die sich im südlichen Teil niedergelassen hat. Der nördliche Teil wird seit 1987 vom Niederländischen Philharmonieorchester vorwiegend als Bürogebäude genutzt. Die ehemaligen Räumlichkeiten der Getreide- und Wertpapierbörse finden auch als Probe- und Konzerträume Verwendung.
Architektur
Grundlagen
Die Amsterdamer…   ... (Deutsch)
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