Panorama von Stellung von Amsterdam. Virtuelle Tour durch Stellung von Amsterdam. Karte von Stellung von Amsterdam

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Beschreibung  panorama

Stellung von Amsterdam

POI: 52.374444, 4.893056
Die Stellung von Amsterdam (niederländisch Stelling van Amsterdam) war ein ca. 135 km langer Verteidigungsring mit einem Radius von 10 bis 15 km um die niederländische Hauptstadt Amsterdam. Die Anlage, die u. a. aus zahlreichen Forts, Batterien, Deichen, Wehren sowie Wassergräben bestand, sollte auf Grundlage der Inundierung arbeiten und kam nie zum Einsatz. Die noch erhaltenen Bauwerke der Stellung wurden 1996 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.
Geschichte
Planung
Nach langem Drängen des Militärs und unter dem unmittelbaren Eindruck des Deutsch-Französischen Krieges (1870–1871) plante die niederländische Regierung, die Stadt Amsterdam als nationales Reduit und damit als Festung auszubauen. Grundlage hierfür war das 1874 verabschiedete Festungsgesetz, das u. a. den Bau der Stellung von Amsterdam verankerte. Obwohl wichtige Entscheidungsprozesse noch nicht abgeschlossen waren, begann man 1881 mit dem Bau der Anlage, was sich zunächst auf Erdarbeiten beschränkte. Wegen neuer technischer Entwicklungen, vor allem der Verbreitung der Brisanzgranate, mussten die Pläne noch lange nach Baubeginn den aktuellen Anforderungen angepasst werden. Die Arbeiten wurden mehrfach durch Baustopps und weitere Planungsphasen unterbrochen.
Inundierung
Nach dem Vorbild der Holländischen Wasserlinie entschied man sich für einen Verteidigungsring auf Basis der Inundierung. Bei einem Angriff sollten vorgesehene Flächen etwa 50 cm hoch mit Wasser geflutet werden. Mit diesem Wasserstand konnte eine Überwindung sowohl zu Fuß als auch mit Booten verhindert werden. Neben den relativ geringen Kosten sprachen auch die geographischen Gegebenheiten für eine derartige Anlage. Große Gebiete um Amsterdam bestanden aus Poldern, die zum Teil erst wenige Jahre vorher trockengelegt wurden und deshalb dünn besiedelt waren. Dennoch stellte das Vorhaben hohe Ansprüche an die verantwortlichen Wasserbauingenieure. Für eine gleichmäßige und möglichst schnelle Flutung (innerhalb von 3 bis 10 Tagen) baute man zahlreiche Wassergräben, Wehre und Schleusen. Um unkontrollierte Überschwemmungen auszuschließen, legte man Deiche von mehreren Kilometern Länge an. So sollte u. a. die nördliche Hälfte des Haarlemmermeer-Polders trocken bleiben, um im Falle einer Belagerung als Ackerland die Selbstversorgung Amsterdams zu ermöglichen. Auch bereits vorhandene Deiche, Kanäle und andere Verkehrswege wurden in die Stellung einbezogen und teilweise baulich verändert. An einigen Abschnitten der Südostfront konnte man auf Anlagen der Holländischen Wasserlinie zurückgreifen.
Forts
Höher gelegene Geländeabschnitte und Verkehrswege, die die Wehranlage durchquerten, verhinderten die Möglichkeit zur lückenlosen Inundierung. An der Westseite sorgten die nahe gelegenen Dünen für eine relativ schmale Verteidigungslinie. Im Osten grenzte die Stellung direkt an die Zuiderzee. Um feindliche Angriffe auch an diesen Stellen abwehren zu können, plante man die Errichtung von 42 Forts…   ... (Deutsch)
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