Panorama von Ulaanbaatar. Virtuelle Tour durch Ulaanbaatar. Karte von Ulaanbaatar

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Beschreibung  panorama

Ulaanbaatar

POI: 47.916667, 106.916667
Ulaanbaatar (mongolisch Улаанбаатар, in mongolischer Schrift ᠤᠯᠠᠭᠠᠨᠪᠠᠭᠠᠲᠤᠷ; übersetzt „Roter Held“; verbreitete Schreibweise nach russisch Улан-Батор: Ulan-Bator oder Ulan Bator) ist die Hauptstadt der Mongolei. Knapp die Hälfte der mongolischen Gesamtbevölkerung, rund 1.318.100 Menschen, lebt in der mongolischen Hauptstadt. Die Hauptstadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Mongolei. Die Stadt bildet eine eigenständige Verwaltungseinheit und gehört keinem Aimag (Provinz) an. Das Verwaltungsgebiet von Ulaanbaatar stellt kein zusammenhängendes Stadtgebiet dar, sondern ist mit seiner recht geringen Bevölkerungsdichte und der außerhalb der eigentlichen Stadt dominierenden ländlichen Siedlungsstruktur eher mit einer kleinen Provinz vergleichbar. Zudem zählen noch die Exklaven Bagakhangai und Baganuur zum Stadtgebiet. Touristisch bedeutsam sind das Naturkundemuseum, das Süchbaatar-Denkmal auf dem gleichnamigen Platz, der Palast des Bogd Khan und das Dsaisan-Denkmal, das an den Zweiten Weltkrieg erinnert. Es liegt auf einem Hügel südlich der Stadt, von dem aus man einen schönen Blick hat. Die öffentliche Bücherei stellt eine einzigartige Sammlung von Sanskrit-Manuskripten aus dem 11. Jahrhundert aus. Auch die buddhistischen Tempelmuseen und das Gandan-Kloster werden gern besucht.
Geografie
Ulaanbaatar liegt in 1350 Meter Höhe am Fluss Tuul und am Fuß des 2256 Meter hohen Berges Bogd Khan Uul. Das Verwaltungsgebiet von Ulaanbaatar hat eine Fläche von 4704,4 Quadratkilometern und ist damit etwa doppelt so groß wie das Saarland.
Geschichte
Gegründet wurde die Stadt 1639 unter dem Namen Örgöö (deshalb in Europa bis ins 20. Jahrhundert hinein auch als Urga bekannt) als Sitz des Oberhaupts des Lamaismus in der Mongolei, des Bogd Gegeen beziehungsweise Jebtsundamba Khutukhtu. In den ersten anderthalb Jahrhunderten wechselte sie über 25-mal ihren Standort, seit 1778 befindet sie sich an ihrer heutigen Stelle. Außerdem wechselte sie mehrmals den Namen: Ab 1706 wurde sie Ich-Chüree (Их-Хүрээ) genannt, von 1911 bis 1924 hieß sie Niislel-Chüree (Нийслэл-Хүрээ), ab 1924 schließlich Ulaanbaatar, das in der russischen Schreibweise Ulan-Bator (Улан-Батор) in der Welt bekannt wurde. Der Grund für den Unterschied liegt darin, dass die kyrillische Schrift in der Mongolei erst 17 Jahre später eingeführt wurde und sich zu dem Zeitpunkt in Russland bereits eine an der russischen Aussprache orientierte phonetische Schreibweise etabliert hatte. Infolge der Unterzeichnung des Vertrages von Aigun 1858 wuchs die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt ab den 1860er-Jahren durch den Handel zwischen Russland und China, außerdem war sie der Sitz des chinesischen Amban. 1911 erklärte sich die Mongolei unabhängig und die Stadt wurde in Niislel Chüree umbenannt. Allerdings besetzten chinesische Truppen 1919 unter Ausnutzung des russischen Bürgerkriegs erneut die Mongolei und die Hauptstadt. Anfang 1921 wurden die Chinesen vom weißgardistischen Abenteurer…   ... (Deutsch)
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