Panorama von Abbadia San Salvatore. Virtuelle Tour durch Abbadia San Salvatore. Karte von Abbadia San Salvatore

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Beschreibung  panorama

Abbadia San Salvatore

POI: 42.881200, 11.672200
Abbadia San Salvatore ist eine Gemeinde mit 6444 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) in der italienischen Region Toskana. Sie gehört zur Provinz Siena.
Geografie
Der Ort am Südhang des Monte Amiata erstreckt sich über 58,9 km². Er liegt etwa 60 km südöstlich der Provinzhauptstadt Siena und ca. 110 km südöstlich der Regionalhauptstadt Florenz. Das Gipfelkreuz des Monte Amiata liegt auf dem Gemeindegebiet von Abbadia San Salvatore und wurde 1910 mit einer Höhe von 22 Metern von Luciano Zalaffi fertiggestellt. Im Ortsgebiet entspringen die Flüsse Formone (3 km im Gemeindegebiet, fließt über den Orcia Richtung Norden ab) und Paglia (3 km im Gemeindegebiet, fließt nach Süden ab und mündet in den Tiber). Zu den Ortsteilen (Frazioni) gehören Rifugio Amiatino, Rifugio Cantore, Voltole und Zaccaria. Die Nachbargemeinden sind Castel del Piano (GR), Castiglione d’Orcia, Piancastagnaio, Radicofani, San Casciano dei Bagni, Santa Fiora (GR) und Seggiano (GR).
Verwaltung
Seit dem 12/13. Juni 2004 ist Lorenzo Avanzati Bürgermeister (seit 2009 zweite Amtszeit).
Geschichte
743 wurde das Kloster San Salvatore di Monte Amiata gegründet. Aus diesem Ereignis leitet sich auch der Name des Ortes ab. Später gewannen die Aldobrandeschi Herrschaft über den Ort, danach die Familie der Orsini. 1782 wurde der Ort vom Kirchenstaat erobert und verblieb dort bis zum Risorgimento. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde am Monte Amiata industrieller Quecksilberbergbau betrieben, indem Zinnober abgebaut wurde, aus dem Quecksilber gewonnen wird. Das Vorkommen am Monte Amiata galt neben den Lagerstätten in Idrija in Slowenien und Almadén in Spanien als weltweit größte Mine ihrer Art. Ende der 1970er-Jahre schloss die Mine aufgrund fallender Weltmarktpreise, welche die Förderung unrentabel werden ließ. Das weiträumige und teilweise verfallene Minengelände befindet sich am Ortsrand in Richtung Monte Amiata und beherbergt heute ein Museum zur Geschichte des örtlichen Quecksilberbergbaus.
Sehenswürdigkeiten
Palazzo del Podestà aus dem 15. Jahrhundert, heute das Rathaus des Ortes Santa Croce, Kirche, 1221 entstanden, 1791 durch ein Feuer zerstört und 1801 wieder aufgebaut. Chiesa di San Leonardo, 1296 entstandene Kirche. Chiesa di Santa Maria dell’Ermeta, 1296 entstandene Kirche. Chiesa della Madonna del Castagno, 1524 entstandene Kirche.
Weblinks
Offizielle Webseite der Gemeinde Abbadia San Salvatore Webseite des Pro Loco in Abbadia San Salvatore Über den Quecksilberbergbau in Abbadia San Salvatore
Einzelnachweise…
  ... (Deutsch)
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