Panorama von Sant’Antonio Abate all’Esquilino. Virtuelle Tour durch Sant’Antonio Abate all’Esquilino. Karte von Sant’Antonio Abate all’Esquilino

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Beschreibung  panorama

Sant’Antonio Abate all’Esquilino

POI: 41.896972, 12.500417
Sant’Antonio Abate all’Esquilino, auch Sant’Antonio Abate sull’Esquilino, ist eine Kirche in Rom. Sie ist Kirche des Päpstlichen Collegiums Russicum, also der russischsprachigen Seminaristen der Jesuiten in Rom. In ihrer heutigen Form entstand sie im Wesentlichen im 15. Jahrhundert, steht aber auf teilweise antiken Resten von Vorgängerbauten. Der Name der Kirche variierte im Lauf der Jahrhunderte. Sie enthält Fresken und Kunstwerke unter anderem von Niccolò Circignani, genannt Pomarancio.
Lage und Namensgebung
Die Kirche liegt im XV. römischen Rione Esquilino, etwa 150 Meter südwestlich der Kirche Santa Maria Maggiore. Ihren heutigen Namen hat sie - erst seit Beginn des 14. Jahrhunderts - von Antonius dem Großen sowie von ihrer Lage im nach dem Esquilin benannten Stadtteil.
Geschichte und Baugeschichte
Der Vater des römischen Stadtpräfekten Iunius Bassus Theotecnius ließ auf dem heutigen Gelände bereits im frühen 4. Jahrhundert eine Aula erbauen. Es ist, auch nach den Grabungen von 1929/30, noch immer unklar, welche Verwendung das Gebäude hatte, denkbar wäre eine Nutzung als Bibliothek oder Schola domestica. Im dritten Viertel des 5. Jahrhunderts ist als Besitzer ein Flavius Thedobius Valila bekannt, er war Offizier des Kaisers Anthemius. Spätestens nach der Schenkung des Areals durch Valila an Papst Simplicius wurde das Gebäude unter dem Namen Sant’Andrea cata Barbara zur Kirche. Ein Mosaik mit Widmungsinschrift darüber ist bekannt, aber nicht mehr erhalten. Den Beinamen Barbara erhielt sie wohl, da eine Tochter eines römischen Gouverneurs mit diesem Namen hier ein Männerkloster gründete, sicher ist das nicht. Unter dem Namen basilica S. Andreae apostoli post praesepe wurde sie unter Papst Gregor dem Großen geführt. Papst Leo III. ließ die Kirche restaurieren und Wandbilder anbringen. Wieder einen anderen Namen hat sie unter Papst Benedikt VIII. 1024, als er den Äbten von Fulda die Kirche als Ort ihres Aufenthaltes in Rom zuwies, im Dokument wird sie Sant'Andrea exaiulo genannt, wohl eine Herleitung von umliegenden Gärten bzw. Beeten (ital.: aiula). Die Namen Santi Andrea in Assaia bzw. S. Andrea in Piscin[u]la sind ebenfalls bekannt. Durch Stiftung aus dem Testament des Kardinals Pietro Capocci wurde ab 1266 ein Spital für am Antoniusfeuer leidende Menschen gegründet, ebenfalls in diesem Jahr wurde das bestehende Kloster in ein Doppelkloster für Männer und Frauen erweitert, 1269 wurden Antonianer aus Frankreich für die Spitalsbetreuung gerufen. Erst bei einem Neubau 1308 wurde die Kirche ihrem jetzigen Patron geweiht. Der heutige Bau verdankt seine Struktur dem abermaligen Neubau von 1481. Zu einer geplanten Erweiterung des Baus, beauftragt wurde Domenico Fontana, ab 1583 kam es wohl nicht mehr. Ende des 17. Jahrhunderts war die Kirche baufällig. Der Chor und die Sakristei wurden ab 1724 erbaut sowie das Innere durchgreifend umgestaltet. Ab 1777 gehörte die Kirche den Kamaldulenserinnen bis sie 1871 profaniert wurde. Noch bis 1870 wurden…   ... (Deutsch)
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