Panorama von Achnacarry. Virtuelle Tour durch Achnacarry. Karte von Achnacarry

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Beschreibung  panorama

Achnacarry

POI: 56.968611, -4.910556
Achnacarry (schottisch-gälisch: Achadh na Càiridh) ist ein Weiler in Privatbesitz mit Schloss im Ortsverband Lochaber in der Council Area Highland.
Geografie
Achnacarry liegt ungefähr 15 Meilen nördlich der Stadt Fort William in der Nähe der Ortschaft Spean Bridge. Mit dem schottisch-gälischen Achadh na Cairidh (Feld der Fischreuse) wird die Landenge zwischen Loch Lochy im Osten und Loch Arkaig im Westen beschrieben. Königin Viktoria bemerkte bei einem Besuch eine geringe Höhe über dem Meeresspiegel und den Naturwald, welcher in Richtung Achnacarry feiner wird. .
Cameron Clan
Die Chiefs des Cameron-Clans sind in Achnacarry seit 1665 sesshaft. Im August 2001 traf sich der Cameron-Clan anlässlich des 50. Jahrestages der Amtsübernahme als 26. Chief des Cameron-Clans, von Oberst Sir Donald Hamish Cameron von Lochiel und Mitglied des Order of the Thistle. Auch im Sommer 2009 hat sich dort wieder der Cameron-Clan getroffen.
Achnacarry Castle
Das Schloss wurde 1802 im Stil des Scottish Baronials auf den Ruinen des alten Achnacarry-Schlosses errichtete. Das Schloss ist nicht öffentlich zugänglich, jedoch ein Museum des Cameron-Clans, welches sich auf dem Gelände befindet . Das Schloss wurde als Ausbildungslager für alliierte Truppen von 1942 bis 1945 genutzt. Britische Kommandotruppen, United States Army Rangers, Kommandotruppen aus Frankreich, den Niederlanden, Norwegen, der Tschechoslowakei, Polen und Belgien übten hier mit scharfer Munition, was zu Verlusten führte, sowie das Schloss durch einen Brand beschädigte. In Erinnerung an die Ausbildung der Commandos während des Zweiten Weltkrieges wird noch heute der Commando March, ein "Speed March" zwischen Spean Bridge und Achnacarry durchgeführt.
Agreement
Am 18. August 1928 trafen sich im Schloss Achnacarry Vertreter von Erdölförderunternehmen. Sie bildeten ein Kartell und vereinbarten Förderquoten. Ein Vertrag, das Achnacarry Agreement oder As-Is" Agreement wurde vereinbart. In den 1920er Jahren gab es unter den Erdölförderunternehmen Wettbewerb. Auffällig wurde dieser in Indien zwischen Standard Oil of New York und einer Filiale der Royal Dutch Shell. Zu den Teilnehmern gehörten die Vertreter von: Anglo-Persian Oil Company Royal Dutch Shell Standard Oil of New Jersey Dieses As-Is-Agreement wurde 1952 in einem Bericht mit dem Titel The International Petroleum Cartel von der Federal Trade Commission an den Unterausschuss des US-Senates beschrieben. Mit dem As-Is-Agreement wurden sieben Prinzipien zur Beschränkung des "exzessiven Wettbewerbes" vereinbart, welcher zu einer maßlosen Überproduktion geführt hätte. Dazu gehörte das Aufteilen der Märkte (geografisch nach dem Red Line Agreement, nach Ölfraktionen), die Festsetzung von Preisen und die Beschränkung der Ausweitung der Produktionskapazitäten. Die Vereinbarung hemmte den Ausbau der Erdölförderkapazitäten im Nahen Osten durch eine Beschränkung des Preiswettbewerbes auf dem Produktmarkt und stützte den Preis von Produkten aus…   ... (Deutsch)
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