Panorama von Aberdaron. Virtuelle Tour durch Aberdaron. Karte von Aberdaron

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Beschreibung  panorama

Aberdaron

POI: 52.808000, -4.710000
Aberdaron ist eine Gemeinde und ein ehemaliges Fischerdorf an der westlichsten Spitze der Lleyn-Halbinsel (walisisch: Penrhyn Llŷn) im walisischen County Gwynedd. Sie liegt ca 24 km westlich von Pwllheli und ca. 54 km südwestlich von Caernarfon. 2011 hatte sie 965 Einwohner. Manchmal wird sie als "Land's End of Wales" (walisisch Pendraw’r Byd) bezeichnet. Zum Gebiet der Gemeinde gehört Bardsey Island (Ynys Enlli), das Küstengebiet um Porthor und die Dörfer Anelog, Llanfaelrhys, Penycaerau, Rhoshirwaun, Rhydlios, Uwchmynydd und Y Rhiw. Das Dorf war der letzte Rastplatz für Pilger auf dem Weg nach Bardsey Island, der legendären "Insel der 20.000 Heiligen". Im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte sich eine Werft und ein Hafen. Die Minen und Steinbrüche entwickelten sich zu den wichtigsten Arbeitgebern und Kalkstein, Blei, Jaspis und Mangan wurden exportiert. Ein Pier wurde in Porth Simdde (ein alter Name für das Westende von Aberdaron Beach) gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg brach der Bergbau zusammen und Aberdaron entwickelte sich zu einem beliebten Urlaubsort. Der Strand gewann 2008 den Seaside Award Die Küstengewässer gehören zum Pen Llŷn a'r Sarnau Special Area of Conservation (walisisch Ardal Cadwraeth Arbennig Pen Llŷn a’r Sarnau), einem der größten Meeresschutzgebiete im Vereinigten Königreich. Die Küste selbst ist Teil des Aberdaron Coast and Bardsey Island Special Protection Area (walisisch Ardal Gwarchodaeth Arbennig Glannau Aberdaron ac Ynys Enlli), und wurde 1974 zur Heritage Coast ernannt. Bereits 1956 gehörte das Gebiet zum Llŷn Area of Outstanding Natural Beauty (walisisch Ardal o Harddwch Naturiol Eithriadol Llŷn). Schutzgebiete wurden eingerichtet in Aberdaron, Bardsey Island und Y Rhiw; darüber hinaus wurde die Gegend zur Landscape of Historic Interest ernannt.
Name
Aberdaron bedeutet „Mund des Daron-Flusses“ in Anlehnung an den Afon Daron der im Ortsgebiet in die Bae Aberdaron mündet.
Geschichte
Funde aus einer der bedeutendsten archäologischen Stelle in Wales, der Wallburg aus der Eisenzeit bei Castell Odo, Mynydd Ystum, legen den Schluss nahe, dass das Gebiet um Aberdaron etwa seit dem 4. Jh. v. Chr. besiedelt ist, als eine Welle keltischer Siedler die Irische See (Môr Iwerddon) erschloss. Die erste Konstruktion diente der Verteidigung, aber im Laufe der Zeit verloren die Befestigungen den trutzigen Charakter und letztendlich wurden die Befestigungsanlagen freiwillig eingeebnet. Offenbar wurde Aberdaron zu einer friedlichen bäuerlichen Siedlung. Ptolemäus nennt die Lleyn-Halbinsel "Ganganorum Promontorium" (Halbinsel der Gangani). Diese Gangani waren ein irisch-keltischer Stamm und es wird vermutet, dass feste Verbindungen zu Leinster bestanden haben. Die Kirche in Aberdaron besaß seit Alters ein Asyl-Recht. 1094 suchte Gruffudd ap Cynan, der vertriebene König von Gwynedd, Schutz bei seinem Versuch, seinen Thron wieder zu gewinnen. Er entkam in dem Boot der Mönche nach Irland. Er erlangte sein Königreich 1101 wieder…   ... (Deutsch)
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