Panorama von Marseille. Virtuelle Tour durch Marseille. Karte von Marseille

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Beschreibung  panorama

Marseille

POI: 43.296346, 5.369889
Marseille [maʁˈsɛj] (deutsch veraltet: Massilien, okzitanisch: Marselha oder Marsiho [maʀˈse.jɔ]) ist die wichtigste französische und eine bedeutende europäische Hafenstadt. Sie liegt am Golfe du Lion, einer Mittelmeerbucht. Die Stadt, deren Einwohner sich Marseillais [maʁ.sɛ.ˈjɛ] nennen, ist Hauptstadt des Départements Bouches-du-Rhône in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Marseille ist mit 855.393 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) nach Paris die zweitgrößte Stadt Frankreichs. Marseille war 2013 gemeinsam mit der slowakischen Stadt Košice Kulturhauptstadt Europas.
Geographie
Marseille liegt zwischen 0 und 646 m (12 m am offiziellen Zentrum Noailles) hoch. Das gebirgige Umland, das Massif des Calanques, findet seine höchste Erhebung im 710 m hohen Croix de Garlaban. Im Nordwesten grenzt die Stadt an die Chaîne de l’Estaque, eine aus Kalkfelsen bestehende Bergkette hinter l’Estaque, die den Étang de Berre, ein großes salzhaltiges Binnengewässer, in dem Muschelzucht betrieben wird, vom Meer abtrennt. Durch die Lage herrscht in Marseille ein mediterranes Klima. Die nördlichen Stadtteile gelten als arm, die südlichen als reich.
Geschichte
Legende der Stadtgründung
Der Legende nach entstand die Stadt, als griechische Seefahrer die Mittelmeerküste erkundeten. Sie landeten an dem Tag an der Küste des heutigen Marseille, als der keltische König Nann einen Gatten für seine Tochter Gyptis suchte. Gyptis sollte unter allen versammelten jungen Männern demjenigen einen Kelch reichen, den sie zu heiraten wünschte. Überraschenderweise war es Protis, der Anführer der Neuankömmlinge, dem sie das Gefäß übergab. Die beiden heirateten, und Griechen und Kelten gründeten gemeinsam die Siedlung Massalia.
Antiker griechischer Handelsstützpunkt
Griechische Seehändler aus Phokäa in Kleinasien besuchten im 7. Jahrhundert v. Chr. die Südküste Frankreichs nahe der Mündung der Rhone, um mit den ligurischen Stämmen Handel zu treiben. Vor allem war Zinn als Bestandteil der Bronze bei den Griechen begehrt. Im Gegenzug fanden feine Töpferwaren und Schmuck den Weg in die Häuser der lokalen Fürsten. An der schroffen und felsigen Küste waren geschützte Landeplätze rar, und so steuerte man mit der Zeit immer wieder den natürlichen Hafen des heutigen Marseille an, wo die Galeeren vor Wind und Wellen geschützt waren. Um 620–600 v. Chr. gründeten die Griechen dank einer Landschenkung des ligurischen Fürsten an diesem Hafen eine dauerhaft bewohnte Siedlung und nannten sie Massalia (griechisch Μασσαλία, lateinisch Massilia), das heutige Marseille.
Griechische Kolonialisierung
Die Polis wuchs zu einer der reichsten und größten griechischen Kolonien am Mittelmeer heran, die mit der Anbindung an die natürliche Handelsstraße der Rhône kulturellen Einfluss bis weit in das Hinterland hatte. Ein Beleg für diesen Einfluss ist die Verwendung der griechischen Buchstaben bei den Helvetiern zur Zeit Cäsars. Auch in einigen südfranzösischen Dialekten scheint sich nach…   ... (Deutsch)
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