Panorama von Louis Braille. Virtuelle Tour durch Louis Braille. Karte von Louis Braille

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Beschreibung  panorama

Louis Braille

POI: 48.846111, 2.345833
Louis Braille [bʁaj] (* 4. Januar 1809 in Coupvray, Île-de-France; † 6. Januar 1852 in Paris) ist der Erfinder des nach ihm benannten Punktschriftsystems für Blinde, der Brailleschrift oder kurz Braille.
Leben und Wirken
Erfindung in Kindheit und Jugend
Im Alter von drei Jahren verletzte sich Braille mit einer Ahle am Auge. Das verletzte Auge entzündete sich und infizierte das zweite, bis dahin unversehrte Auge. Dies führte zur völligen Erblindung des kleinen Louis. Da sich der wissbegierige Junge nicht damit abfinden wollte, Literatur nur durch Vorlesen erleben zu können, dachte er über eine Schrift für Blinde nach. Louis Braille erfand seine Blindenschrift nicht allein. Er baute auch auf den Überlegungen anderer auf. In der Blindenschule von Valentin Haüy lernte er ein System kennen, das Haüy bei einem Konzert mit anschließendem Gespräch mit der blinden Komponistin, Pianistin und Musikpädagogin Maria Theresia Paradis während ihrer dreijährigen Europatournee mit Parisaufenthalt kennengelernt hatte. Für diese war ein Setzkasten entwickelt worden, mit dem sie ihre Korrespondenz und ihre Noten setzen, blinde und sehende Kinder gemeinsam unterrichten und so auch für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen konnte. Haüy war davon dermaßen fasziniert, dass er diese Gerätschaften auch für sich entwickelte, mit der sich bewegliche Lettern und Noten in Papier prägen ließen, die somit ertastbar wurden. Louis Braille wurde so als Schüler Haüys auf dieses System aufmerksam gemacht und experimentierte in der Schusterwerkstatt seines Vaters damit, aus Lederstücken Dreiecke, Quadrate und Kreise herzustellen, die die Schrift zusätzlich vereinfachen sollten. Das Ergebnis stellte ihn aber nicht zufrieden. Als 11-Jähriger lernte Braille die von einem Artilleriehauptmann namens Charles Barbier für militärische Zwecke erfundene „Nachtschrift“ kennen, die ein kompliziertes System von Punkten und Silben darstellte. Braille vereinfachte diese Schrift, indem er die Silben durch Buchstaben ersetzte und die Anzahl der Punkte von zwölf auf sechs pro Zeichen reduzierte. Mit dieser binären 6-Bit-Codierung konnten 64 verschiedene Zeichen dargestellt werden (26 = 64), die – auch infolge des Verzichts auf den Unterschied zwischen Groß- und Kleinbuchstaben – gar nicht ausgenutzt sind. Obwohl dieser Zeichenvorrat groß genug gewesen wäre, führte Braille ein Sonderzeichen für das „Umschalten auf Ziffern“ ein (z. B. gelten die oberen 4 Punkte als „g“ und nach dem Umschalten als „7“), wie es die viel spätere TTY-Schrift der 5-Kanal-Fernschreiber und die ersten Computerschriften benötigten. 1825 hatte der erst 16-jährige Louis Braille seine Blindenschrift fertiggestellt.
Brailleschrift
Erste Schritte: Literatur in der Punktschrift
Obwohl die Schriftzeichen leicht erlernbar und einfach zu schreiben waren, konnten sie sich lange nicht durchsetzen. Mit 27 Jahren übertrug Louis Braille eine Auswahl aus den Werken des blinden englischen Dichters John Milton und versuchte…   ... (Deutsch)
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