Panorama von Place Dauphine. Virtuelle Tour durch Place Dauphine. Karte von Place Dauphine

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Beschreibung  panorama

Place Dauphine

POI: 48.856539, 2.342428
Die Place Dauphine [plas dofiːn] auf der Westspitze der Île de la Cité im 1. Arrondissement ist einer der fünf Königlichen Plätze von Paris.
Entstehungsgeschichte
Die Place Dauphine ist der zweitälteste der royalen Plätze in Paris. Die Île de la Cité endete im Westen früher mit einer Gruppe von 3 kleinen, sumpfigen Inseln, die häufig unter Wasser lagen (Ile aux Juifs, Ile des Passeurs und Ilot de la Gourdaine). Hier stand der Scheiterhaufen, auf dem Philipp der Schöne den letzten Großmeister des Templerordens Jacques de Molay am 18. März 1314 hinrichten ließ. Zwecks Austrocknung der Gegend entstanden zwischen 1580 und 1611 die benachbarten Uferbefestigungen, dabei ließ Heinrich IV. die Inseln zuschütten und das Südufer der Hauptinsel um 6 Meter anheben. Der König beauftragte den vermögenden, bereits 71-jährigen Achille de Harlay (1535–1616) mit der Anlage eines Platzes auf der Île de la Cité. Harlay war der Präsident des ersten Pariser Parlaments und erhielt am 10. März 1607 vom König das Areal mit der Auflage geschenkt, einen Platz anzulegen und einzelne Grundstücke zu veräußern. Der Platzname ehrte den lang ersehnten Dauphin (Thronfolger, franz. le Dauphin), dem 1601 geborenen späteren König Ludwig XIII. Als 1607 der Pont Neuf eingeweiht wurde, änderte sich die Situation des bisher als ruhig geplanten Platzes. Der mittlerweile amtierende Heinrich IV. ging nunmehr von einer kommerziellen Nutzung des Platzes aus. Harlay ließ aufgrund der Baugenehmigung vom 28. Mai 1607 insgesamt 32 zweigeschossige Häuser aus Backstein und weißen Kalksteinquadern bauen, im Aussehen ganz ähnlich wie die Häuser des Platzes im Marais. In der Folgezeit wurden zahlreiche Häuser aufgestockt oder abgerissen und durch Neubauten ersetzt, so dass die einheitliche Gestalt der Platzanlage verlorenging. Die Einrichtung des Platzes hatte seine östliche und westliche Begrenzung zu berücksichtigen. Ungewöhnlich war die dreieckige Platzform am westlichen Ende der Insel. Die dreieckige Form des Platzes orientierte sich an der Form der Île de la Cité in dieser Gegend. An der Stelle des heutigen Palais de Justice begrenzte damals die königliche Residenz Palais de la Cité den Platz an seiner breiteren Ostseite. Im Westen verlief der Pont Neuf. Heute öffnet sich der Eingang des Schwurgerichts (Cour d'assises) an der rue de Harlay zum Platz. Der zweite royale Platz nach der Place des Vosges wurde zwischen dem 5. und 7. April 1612 anlässlich der Hochzeit Ludwig XIII. mit Anna von Österreich eingeweiht. Jeweils 8 Häuserreihen entstanden an seiner Nord- und Südseite, die 1642 fertiggestellt waren. Ihr Architekt war möglicherweise der Militäringenieur Claude de Chastillon. Dieser sorgte nach 1610 für eine Rundumbebauung des Platzes, so dass der Blick auf den ehemaligen Palais de la Cité versperrt war. Erst im 19. Jahrhundert wurden mit dem Bau des heutigen Palais de Justice die Häuser an der breiteren Ostfront des Platzes abgerissen.
Statuen
Die in Florenz bei Giovanni da Bologna…   ... (Deutsch)
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