Panorama von Montagne Sainte-Geneviève. Virtuelle Tour durch Montagne Sainte-Geneviève. Karte von Montagne Sainte-Geneviève

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Beschreibung  panorama

Montagne Sainte-Geneviève

POI: 48.846389, 2.345833
Der Montagne Sainte-Geneviève (deutsch Hügel der heiligen Genoveva) ist eine natürliche Erhebung im 5. Arrondissement von Paris, der nach der Pariser Schutzheiligen Geneviève benannt ist. Er steigt vom linken Ufer (Rive Gauche) der Seine auf eine Höhe von 61 m an und wird vom Panthéon gekrönt. In früheren Zeiten floss an seinem östlichen Fuß die inzwischen unterirdisch verlaufende und mit dem Kanalisationssystem verbundene Bièvre, die auf der Höhe der östlichen Spitze der Île de la Cité in die Seine mündet. An den Hängen des Hügels entstand das Quartier Latin.
Geschichte
Die Ufer der Seine in der Umgebung von Paris waren seit dem Neolithikum bewohnt. Die erste keltische Siedlung der Parisii konzentrierte sich auf die größere der Seineinseln, die Lutetia genannt wurde.
Gallo-römische Zeit
Im Zuge der Eroberung Galliens durch Julius Caesar wurde nach der Schlacht von Alésia im Jahre 52 v. Chr. auch Lutetia von den Römern eingenommen, ein Ereignis, durch das sich das kleine Dorf Lutetia in eine gallo-römische Stadt verwandelt hatte. Die neuen Herrscher wählten aus strategischen Gründen für den Aufbau einer neuen Stadt nach römischem Vorbild die dominante Lage am Nordhang des Hügels, der sich auf der Rive Gauche, dem linken, südlichen Seineufer erhob. Von dort konnten sie die gallische Inselsiedlung und die Seine beobachten und damit auch den Handel auf der Seine kontrollieren. Die ältesten Überreste römischer Besiedelung datieren etwa um die Jahrtausendwende, am Anfang des 1. Jahrhunderts n. Chr. Es entstand eine typische römische Colonia, eine neu gegründete Provinzstadt zur Sicherung eroberter Gebiete. Ihr Mittelpunkt wurde das nur wenige Meter unter dem Gipfel des Hügels errichtete Forum. Das Straßennetz An die Römerzeit erinnert heute am Montagne Sainte-Geneviève - abgesehen von dem Amphitheater und den Thermen - nur noch das mit zwei rechtwinklig zueinander angelegten Hauptverkehrsachsen nach römischem Schema schachbrettförmig gestaltete Straßennetz. Der vom Norden zum Süden verlaufende Cardo entspricht der Rue Saint-Jacques. Er wurde von der parallelen via inferior, dem heutigen Boulevard Saint-Michel, entlastet. Ein halber Decumanus wurde bisher nur auf dem rechten Ufer unter der Rue Saint-Antoine eindeutig identifiziert, der Verlauf des vom Osten zum Westen führenden Haupt-Dekumanus des linken Ufers ist fraglich. Er wurde im Laufe der Jahrhunderte überbaut und ist heute nicht mehr zu erkennen. Er könnte durch den heutigen Jardin du Luxembourg geführt haben oder sich an Stelle der Rue des Écoles befunden haben. Alle anderen Straßen verliefen parallel zu diesen beiden Achsen und teilten die Stadt in gleich große Wohnblöcke, sogenannte Insulae. Die Straßen liegen heutzutage noch immer an derselben Stelle. Das Forum Das Forum, der Marktplatz und Versammlungsort und somit das Zentrum einer jeden römischen Stadt, befand sich auf dem Gipfel des Genovevabergs, etwa 200 Meter westlich des Pantheons, nach Westen von dem Boulevard Saint-Michel…   ... (Deutsch)
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by Panoramio
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