Panorama von Notre-Dame-des-Victoires. Virtuelle Tour durch Notre-Dame-des-Victoires. Karte von Notre-Dame-des-Victoires

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Beschreibung  panorama

Notre-Dame-des-Victoires

POI: 48.866744, 2.340928
Die katholische Pfarrkirche Notre-Dame-des-Victoires (Unsere Liebe Frau der Siege) ist eine der fünf Pariser Kirchen, die den Ehrentitel Basilica minor trägt, den der Papst bedeutenden Kirchengebäuden verleiht. Sie befindet sich an der Place des Petits Pères im 2. Arrondissement von Paris. Die nächste Métrostation ist Bourse der Linie 3.
Geschichte
Im 17. Jahrhundert hatte sich an der Stelle der heutigen Kirche ein Bettelorden unter der Regel des hl. Augustinus (354−430) niedergelassen. Die Ordensbrüder gehörten den unbeschuhten Augustinern an und wurden als Petits Pères (Mindere Väter) bezeichnet im Gegensatz zu den Saints Pères (Heilige Väter), deren Abtei sich im heutigen 6. Arrondissement von Paris, in der Rue des Saints Pères, befand. 1628 hatte der französische König Ludwig XIII. (1601–1643) mit der Einnahme von La Rochelle einen Sieg über die Protestanten errungen. Er betraute die Augustiner mit dem Auftrag, zu Ehren dieses Sieges und aller weiteren, die folgen sollten, eine Kirche zu bauen, und sprach ihnen finanzielle Unterstützung zu unter der Bedingung, dass die neue Kirche Notre-Dame-des-Victoires („Unsere Liebe Frau von den Siegen“) genannt würde. 1629 wurde nach den Plänen des Architekten Pierre Le Muet mit dem Bau der Kirche begonnen. Der erste Erzbischof von Paris, Jean-François de Gondi (1584−1654), segnete die Fundamente und Ludwig XIII. legte den Grundstein. Unter den Architekten Jacques Bruant, Robert Boudin und Gabriel Le Duc wurden die Arbeiten weitergeführt. 1666 fand die Weihe der Kirche statt, obwohl der Bau noch unvollendet war. Erst 1740, 110 Jahre nach Baubeginn, konnten die Arbeiten unter Leitung des Architekten Jean-Sylvain Cartaud (1675−1758) abgeschlossen werden. Am 13. November 1740 wurde sie von Bischof Hyacinthe Leblanc OSA feierlich geweiht. Während der Französischen Revolution wurde das Kloster aufgehoben und die Bibliothek mit 40 000 Bänden aufgelöst. In der Kirche wurden Büros der Loterie Nationale (Staatliche Loterie) untergebracht, später die Börse. 1809 wurde das Gebäude Pfarrkirche. Seither wird es wieder als Gotteshaus genutzt. 1858 wurden die Konventsgebäude abgerissen und an der Stelle eine Kaserne und die Mairie, das Bürgermeisteramt, des 2. Arrondissement errichtet. 1927 wurde der Kirche von Papst Pius XI. der Titel einer Basilica minor verliehen.
Architektur
Fassade
Die Eingangsfassade wurde 1737 von dem Architekten Cartault errichtet. Sie ist in zwei Etagen unterteilt. Die untere Etage gliedern ionische, die obere Etage korinthische Pilaster. Den Abschluss bildet ein Dreiecksgiebel, auf dem das Lilienwappen der französischen Könige und die Königskrone dargestellt sind. Über dem Hauptportal umrahmen Engelsköpfe ein Dreieck, in das der Name Gottes, Jahwe, in hebräischen Buchstaben eingeschrieben steht.
Innenraum
Der Grundriss der Kirche ist ein lateinisches Kreuz. Das Langhaus besteht aus einem einzigen Schiff mit einer Länge von 37 Metern und ist in vier Joche unterteilt. An…   ... (Deutsch)
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圣母得胜圣殿 (巴黎) - 简体中文 -> Deutsch  
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