Panorama von St-Étienne-du-Mont. Virtuelle Tour durch St-Étienne-du-Mont. Karte von St-Étienne-du-Mont

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Beschreibung  panorama

St-Étienne-du-Mont

POI: 48.846667, 2.348056
Die Pfarrkirche Saint-Étienne-du-Mont steht auf dem Montagne Sainte-Geneviève (dt. Hügel der heiligen Genoveva), im 5. Arrondissement von Paris, neben dem Lycée Henri IV und dem Panthéon. Sie ist ein Architekturjuwel der Stadt Paris.
Geschichte
Bereits im 5. Jahrhundert ließ der erste christliche König des Frankenreichs Chlodwig I., weit von der besiedelten Seine-Insel entfernt über einer Kultstätte des Kaisers Trajan auf dem Hügel vor Paris eine den Aposteln Petrus und Paulus geweihte Basilika errichten. Ein angegliedertes Kloster, die Abtei Sainte-Geneviève, erhielt seinen Namen von der am 3. Januar um 502 verstorbenen und im Kloster beigesetzten hl. Genoveva von Paris. Ein zweiter Vorgängerbau der heutigen Kirche soll um 1222 erbaut worden sein. Aufgrund der ständig anwachsenden Bevölkerung im Umfeld der Universität und der Pilgerströme zur Schutzpatronin Paris' wurde 1492 der Bau einer neuen Pfarrkirche beschlossen. Die Abtei, von der Reste im heutigen Lycée Henri-IV erhalten sind, spendete hierfür einen Teil ihres Grundbesitzes. Wegen der Hugenottenkriege erstreckten sich die Bauarbeiten über einen langen Zeitraum und wurden mehrmals unterbrochen. Bedingt durch die vielen Bauphasen weist die Kirche Elemente aus verschiedenen bauhistorischen Epochen auf. So entstammt der in traditionellem Bauvorgang zuerst errichtete Chor der in Frankreich Flamboyant genannten Spätgotik, während das Kirchenschiff bereits Elemente der Renaissance aufweist. Neben der Architektur sind dies vor allem dekorative Elemente, in denen sich der renaissancistischen Kult der Natur, die Verwendung der klassischen geometrischen Formen und die Verwendung der Perspektive wiederfinden. Die Fassade wurde aber von 1610 bis 1622 in einem Zug errichtet, also in der tiefen Renaissance (1861–68 von Baltard restauriert, die Skulpturen sind modern). Am 15. Februar 1626 wurde die Kirche von Jean-François de Gondi, dem ersten Erzbischof von Paris und Onkel von Jean-François Paul de Gondi, geweiht. Die nebeneinanderstehenden Gebäude des Klosters und der Pfarrkirche bildeten über Jahrhunderte eine geometrisch sehr ähnliche Doppelfassade. Während der Französischen Revolution wurde sie in „Tempel der Kindesliebe“ umbenannt und 1807 beschädigt. Im Zweiten Kaiserreich wurde sie von Victor Baltard restauriert. Am 3. Januar 1857 wurde in der Kirche Auguste Sibour, der seit 1848 amtierende Erzbischof von Paris, ermordet. Der Täter war der Priester Jean-Louis Verger, der zuvor seines Amtes enthoben worden war, nachdem er das Dogma der unbefleckten Empfängnis kritisiert hatte.
Fassade
Die von 1610 bis 1622 in einem Zug errichtete Renaissance-Fassade bildet den Abschluss der Bauarbeiten an St. Etienne du Mont. In ihrem urbanen Stil der katholischen Reform unterscheidet sie sich in ihrem Aufbau deutlich von gotischen Fassaden mit ihrem pädagogisch-katechetischen Stil. Auf Straßenniveau ist ein griechischer Tempel mit vier korinthischen Säulen nachempfunden. Das Relief im Rundbogen über…   ... (Deutsch)
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