Panorama von Vélodrome d’Hiver. Virtuelle Tour durch Vélodrome d’Hiver. Karte von Vélodrome d’Hiver

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Beschreibung  panorama

Vélodrome d’Hiver

POI: 48.853800, 2.288900
Das Vélodrome d’Hiver (frz., dt. Winterradrennbahn), umgangssprachlich auch Vel’ d’Hiv’ genannt, war eine Sporthalle mit Radrennbahn in Paris in der Nähe des Eiffelturms. Die ursprüngliche Galerie des Machines wurde zur Weltausstellung Paris 1889 erbaut und 1910 abgebrochen. Das Nachfolgebauwerk existierte von 1909 bis 1959. Im Jahre 1942 wurden dort rund 13.000 Juden vor ihrem Transport in Konzentrationslager gefangengehalten. Dieses Ereignis wurde bekannt als „Rafle du Vel' d'Hiv“ (dt. Razzia des Wintervelodroms).
Die Vorläuferin
Das Vélodrome d’Hiver befand sich ursprünglich in der Maschinenhalle (Galerie des Machines), die anlässlich der Pariser Weltausstellung 1889 zusammen mit dem Eiffelturm errichtet worden war. Nach der Weltausstellung veranlasste Henri Desgrange, Herausgeber der Zeitschrift L’Auto und späterer Begründer der Tour de France, dass 1902 eine 333-Meter-Radrennbahn in die Halle eingebaut wurde. Die Bahn selbst nahm nur ein Drittel der riesigen Halle ein. Die erste Veranstaltung am 20. Dezember 1903 im „Vel’ d’Hiv’“ war ein Geher-Wettbewerb als Vorprogramm für ein Steherrennen mit den Stars der damaligen Zeit vor 20.000 Zuschauern. Der Eintritt kostete sieben Francs, es gab nur primitive Sitztribünen und keine Heizung. Siehe auch: Maschinenhalle Paris
Umzug und Namensänderung
1909 wurde die Maschinenhalle für den Abriss freigegeben. Desgrange suchte und fand eine neue Halle an der Ecke Boulevard de Grenelle und Rue Nélaton. Das neue Gebäude erhielt dann den Namen Vélodrome d’Hiver. Eine Radrennbahn von 253,16 Metern wurde eingebaut. Die Linie, auf der die Steher idealerweise fuhren, ergab genau eine Rundenlänge von 250 Metern. Der 2700 Quadratmeter große Innenraum wurde als Rollschuhbahn konzipiert. Erleuchtet wurde das Vel’ d’Hiv’ von 1253 Hängelampen. Erschwert wurden die Bauarbeiten durch ein Hochwasser der Seine, weshalb auch die Eröffnung der Halle verschoben werden musste.
Sechstagerennen
Das erste Sechstagerennen im ausverkauften Vel’ d’Hiv’ fand am 13. Januar 1913 statt. Unter den 20.000 Zuschauern waren zahlreiche Prominente, darunter Henri de Rothschild, der ein Preisgeld von 600 Francs, und die Tänzerin Mistinguett, die 1000 Francs aussetzte. Im Fahrerfeld befanden sich populäre Rennfahrer wie Émile Friol, Émile Georget, der Deutsche Walter Rütt und der Däne Thorvald Ellegaard sowie der Tour-de-France-Sieger Louis Trousselier. Kriegsbedingt fand das nächste Sechstagerennen erst im Jahre 1921 statt, fortan jährlich, meist Anfang April. Unter den Siegern der Pariser Six days im Vel’ d’Hiv’ befanden sich bekannte Fahrer wie Oscar Egg, Georges Sérès, Émile Aerts, Piet van Kempen, Reggie McNamara, Georges Wambst, Jan Pijnenburg und Rik Van Steenbergen. Das letzte Pariser Sechstagerennen im Vel’ d’Hiv’ gewann Jacques Anquetil im November 1958, am Start waren zudem Fausto Coppi und Roger Rivière. Ab 1926 wurde es Tradition, eine „Sechstage-Königin“ zu wählen, darunter Edith Piaf, die Schauspielerin Annie Cordy…   ... (Deutsch)
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