Panorama von Place des Victoires. Virtuelle Tour durch Place des Victoires. Karte von Place des Victoires

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Beschreibung  panorama

Place des Victoires

POI: 48.865750, 2.341190
Die Place des Victoires gehört zu den fünf so genannten „königlichen Plätzen“ von Paris und befindet sich etwa 500 m nördlich vom Louvre an der Grenze des 1. und des 2. Arrondissements.
Entstehungsgeschichte
Die Place des Victoires (Platz der Siege) ist der drittälteste der 5 royalen Plätze in Paris. Der Duc (Herzog) und Marschall François III d'Aubusson de La Feuillade schloss 1682 einen Vertrag mit Martin Desjardins über die Herstellung einer Bronzestatue von Ludwig XIV. zu dessen Huldigung. Gleichzeitig verhandelte er mit der Stadt Paris über einen günstigen Standort für diese Statue. Als geeignet erwies sich ein Areal etwa 500 Meter nördlich des Louvre. Der Name des Platzes sollte an den Sieg des Königs im Französisch-Niederländischen Krieg erinnern. La Feuillade beauftragte außerdem 1683 den Architekten Jules Hardouin-Mansard mit der Planung von Gebäuden, die den Platz umrahmen sollten. Nachdem Marschall La Ferté im Jahre 1681 starb, erwarb am 6. Dezember 1683 La Feuillade das seit 1648 bestehende Haus „La Ferté-Senneterre“, das sich an der Stelle der heutigen Banque de France befand. Die Stadt erwarb am 23. Juli 1685 das Haus des Charles Perrault am Platz, um es abreißen zu können. Die bei der Anlage des Platzes noch störenden Gebäude wurden ab März 1685 abgerissen; zahlreiche Häuser mussten weichen, unter anderem auch das des Bauherrn La Feuillade. Ein königliches Dekret vom 19. Dezember 1685 sorgte für den offiziellen Baubeginn. Mansart überließ die Umbauung des Platzes dem Architekten Jean-Baptiste Prédot, gab den einheitlichen Platzfassaden eine kolossale ionische Ordnung über einem gebänderten Arkadengeschoss und krönte die Häuser mit Mansarddächern. Dabei war die Fassadenhöhe so berechnet, dass das Hauptgesims die Bronzestatue, auch wenn man sie von der Peripherie des Platzes betrachtete, nicht überragte. Er ließ seine Bauwerke am Platz mit Arkadengängen, einer Beletage (1. Stock) für Aristokraten versehen, trennte die Fensterachsen durch große Pilaster, das ausgebaute Dachgeschoss weist die typischen Mansardenfenster auf. Die am Place des Victoires errichteten Gebäude gehören neben denen am Place Vendome zu Mansarts Meisterwerken. Bei der Einweihung des Platzes am 29. Juni 1687 mündeten lediglich 3 Straßen in den Platz. Der Platzgrundriss bildet einen Kreis, der an einer Seite von einer einmündenden Straße abgeschliffen ist. Die Baukosten beliefen sich auf 7 Millionen Livres und trieben den Erbauer La Feuillade beinahe in den Ruin. Als König Ludwig XIV. 1687 bei einem seiner seltenen Paris-Besuche den Platz besichtigte, waren die von Mansart entworfenen Gebäude noch nicht fertiggestellt. Um dem König den Anblick einer Baustelle zu ersparen, ersetzte man die fehlenden Fassaden durch mit Hausfassaden bemalte Leinwände. Erst als am 1. September 1690 Edme Pellé das Haus Nr. 8 für 9000 Livres erwarb, war das letzte Gebäude fertig.
Wechselnde Statuen
In der Platzmitte wurde am 18. März 1686 zunächst ein von Martin Desjardin stammendes…   ... (Deutsch)
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