Panorama von Musée du quai Branly. Virtuelle Tour durch Musée du quai Branly. Karte von Musée du quai Branly

 [+]
Beschreibung  panorama

Musée du quai Branly

POI: 48.860833, 2.297500
Das Musée du quai Branly [my'ze dy ke bʁan'li] in Paris, auch als Musée des Arts premiers oder Musée des arts et civilisations d’Afrique, d’Asie, d’Océanie et des Amériques bekannt, ist das nationale französische Museum für außereuropäische Kunst. Die Ausstellung ist ausdrücklich nicht – wie ansonsten in Europa üblich – nach ethnologischen Gesichtspunkten konzipiert, sondern betont die künstlerischen Eigenschaften der Ausstellungsstücke. Das von dem Architekten Jean Nouvel entworfene Gebäude liegt im 7. Arrondissement von Paris in der Nähe des Eiffelturms. Es wurde auf dem ehemaligen Standort des Ministère du Commerce Extérieur (Außenwirtschaftsministerium) errichtet.
Eröffnung
Das Museum wurde am 20. Juni 2006 von Jacques Chirac in Anwesenheit von Kofi Annan, Rigoberta Menchú, Paul Okalik, Dominique de Villepin, Lionel Jospin und Jean-Pierre Raffarin eröffnet. Für die Öffentlichkeit ist das Museum seit dem 23. Juni 2006 zugänglich.
Sammlungen
Das Museum vereinigt Sammlungen der Ethnologie aus dem Musée de l’Homme im Palais de Chaillot und aus dem ehemaligen Musée national des arts d’Afrique et d’Océanie, ehemals im Palais de la Porte Dorée. 3.500 Objekte aus einer Sammlung, die über 300.000 Stücke umfasst, sind ausgestellt.
Geschichte
Jacques Kerchache, Kunsthändler und spezialisiert auf afrikanische Kunst, versuchte Anfang der 1990er Jahre der „Art premier“ (von ihm geprägter Begriff) den Zutritt zum Museum des Louvre zu verschaffen. Er veröffentlichte 1990 in diesem Sinne einen Artikel in der französischen Tageszeitung Libération. Im selben Jahr lernte er Jacques Chirac, den damaligen Bürgermeister von Paris, kennen und konnte diesen für die Art premier begeistern. Chirac initiierte nach seiner Wahl zum Französischen Staatspräsidenten im Jahr 1995 gemeinsam mit Kerchache eine Abteilung für diese Kunstrichtung im Museum des Louvre. Ein Jahr später kündigte Chirac ein Projekt zur Schaffung eines neuen Museums an, das sich speziell der Art premier widmen würde. Dieser Plan stieß auf Kritik, beispielsweise mit einem Streik der Mitarbeiter des Musée de l’Homme im Jahre 1999, die sich gegen eine Zerschlagung der Sammlungen ihres Museums wandten und gegen den Ansatz, die Gegenstände nun vorrangig unter einem ästhetischen Aspekt für die Ausstellung und nicht mehr nur unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten zu betrachten. Das Museum hat den Status eines établissement public (deutsch öffentliche Einrichtung). Es ist drei Ministerien unterstellt: Dem Ministerium für Kultur und Kommunikation (Ministère de la culture et de la communication), dem Ministerium für nationale Ausbildung (Ministère de l’éducation nationale) und dem Forschungsministerium (Ministère délégué à la recherche). Der Bau des Museums kostete ungefähr 233 Millionen Euro.
Gebäude und Garten
Das von dem Architekten Jean Nouvel entworfene Museum hat mit seinen vier Gebäuden auf dem 2 Hektar großen Grundstück zwischen dem quai Branly und der rue de université eine Nutzfläche…   ... (Deutsch)
Andere Sprachen
Musée du quai Branly - English -> Deutsch  Nederlandse -> Deutsch  Français -> Deutsch  Polska -> Deutsch  Italiano -> Deutsch  České -> Deutsch  Norske -> Deutsch  Svenska -> Deutsch  Suomalainen -> Deutsch  
Музей на набережной Бранли - Русский -> Deutsch  
Музей на набережній Бранлі - Український -> Deutsch  
Museo del muelle Branly - Español -> Deutsch  
ケ・ブランリ美術館 - 日本語 -> Deutsch  
Museu do Quai Branly - Português -> Deutsch  
布朗利河岸博物館 - 简体中文 -> Deutsch  
by Panoramio
Après les chutes de neige
Après les chutes de neige
jérôme bastianelli
go place
Rue de Monttessuy
Rue de Monttessuy
Artur Ziembaczewski
go place
Champ de mars en décembre
Champ de mars en décembre
jérôme bastianelli
go place
La tour eiffel infuocata dal bateau mouche 2003 (Dancing Lights)
La tour eiffel infuocata dal bateau mouche 2003 (Dancing Lights)
luciano640
go place
Torre Eiffel.Larga exposição.
Torre Eiffel.Larga exposição.
luciano passos cruz
go place
Paris 1
Paris 1
galitsos
go place
Paris 2
Paris 2
galitsos
go place