Panorama von Ekenäs. Virtuelle Tour durch Ekenäs. Karte von Ekenäs

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Beschreibung  panorama

Ekenäs

POI: 59.975000, 23.436111
Ekenäs (schwed.), finn. Tammisaari [ˈtɑmːisɑːri] ist eine ehemals selbstständige Stadt im Süden Finnlands. Heute ist Ekenäs der größte Ort und Verwaltungssitz der Stadt Raseborg, welche Anfang 2009 durch den Zusammenschluss der Städte Ekenäs und Karis sowie der Gemeinde Pohja (Pojo) entstand.
Geographie und Bevölkerung
Ekenäs liegt im Westen der Landschaft Uusimaa (Nyland) an der Küste des Finnischen Meerbusens 90 km westlich der Hauptstadt Helsinki (Helsingfors). Das Stadtzentrum liegt auf einer Landzunge zwischen zwei schmalen Meeresbuchten. Das Klima in Ekenäs ist dank des Einflusses der Ostsee und der durch die vorgelagerten Schären geschützten Lage sehr mild. Daher gedeihen in Ekenäs die in Finnland seltenen Eichen, denen die Stadt auch ihren Namen verdankt (Ekenäs = „Eichenhalbinsel“ / Tammisaari = „Eicheninsel“). Der Stadt vorgelagert ist ein Schärengebiet mit rund 1.300 Inseln. Teile des Schärengebiets sind ein bilden den Ekenäs-Schärennationalpark. Ekenäs ist auf Grund der Lage und des Schärengartens heute ein beliebtes Seglerrevier und verfügt über einen Gasthafen, der vor allem von Seglern auf dem Weg von und nach Helsinki häufig genutzt wird. Außer der eigentlichen Stadt gehörte zu Ekenäs verwaltungsmäßig ein größeres Gebiet im ländlichen Umland. Unter Ausschluss der Meeresgebiete hatte das administrative Stadtgebiet von Ekenäs eine Fläche von 742,67 km² (davon 15,94 km² Binnengewässer). Die Einwohnerzahl der Stadt betrug zuletzt 14.754; 82,2 % der Bevölkerung sind Finnlandschweden. Offiziell war die Stadt Ekenäs zweisprachig mit Schwedisch als Mehrheits- und Finnisch als Minderheitssprache.
Geschichte
Im Mittelalter gehörte das Gebiet Ekenäs wie das gesamte westliche Uusimaa zum Lehensgebiet der Burg Raseborg. 1528 wurde Ekenäs zum Verwaltungszentrum des Burglehens, 1546 erhielt der Ort von König Gustav Wasa die Stadtrechte. Die Kirche von Ekenäs entstand im 17. Jahrhundert, ihre heutige Form erhielt sie nach dem Stadtbrand von 1821. Während der Zeit der russischen Herrschaft ab 1809 entwickelte sich Ekenäs zu einem beliebten Badeort des russischen Adels. Sehr beliebt war u.a. die Badebucht Källviken (schwed. für: Quellenbucht), mit ihrer Süßwasserquelle und Badebrücke. Die Quelle wurde später als Dagmarquelle bekannt, benannt nach der russischen Zarin Maria Fjodorowna (Prinzessin Dagmar von Dänemark), die mit ihrem Gatten Zar Alexander III. im Sommer häufig mit ihrer Yacht zu Gast in Ekenäs und in Källviken war. Um 1850 lebten in Ekenäs etwa 1500 Menschen. Im Englisch-Russischen Krieg (Krimkrieg) wurde die Stadt 1854 Schauplatz der Seeschlacht von Vitsand, bei der eine große Zahl russischer Segelschiffe, die den Schutz von Küstenbatterien gesucht hatten, durch britische Fregatten unter Admiral Charles Napier in der Bucht versenkt wurden. Nach der Anbindung an die Eisenbahnstrecke von Hanko (Hangö) nach Hyvinkää (Hyvinge) im Jahr 1873 wuchs die Stadt an und profitierte mit ihrem Tiefwasserhafen von der Expansion der benachbarten…   ... (Deutsch)
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