Panorama von Raseborg. Virtuelle Tour durch Raseborg. Karte von Raseborg

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Beschreibung  panorama

Raseborg

POI: 59.975000, 23.436111
Raseborg (schwedisch, [ˈrɑːsəbɔrj], finnisch Raasepori [ˈrɑːsɛpɔri]) ist eine Stadt und Gemeinde im Süden Finnlands, die zum 1. Januar 2009 durch den Zusammenschluss der Städte Ekenäs und Karis sowie der Gemeinde Pohja entstanden ist. Sie liegt im Westen der Landschaft Uusimaa. Verwaltungssitz und größter Ort ist Ekenäs (Tammisaari). Ihren Namen trägt die Stadt nach der mittelalterlichen Burg Raseborg. Zwei Drittel der 28.362 Einwohner (Stand 31. März 2016) sind Finnlandschweden. Offiziell ist die Stadt zweisprachig mit Schwedisch als Mehrheits- und Finnisch als Minderheitssprache.
Geografie
Raseborg liegt im Westen der Landschaft Uusimaa an der Küste des Finnischen Meerbusens. Nachbarstädte und -gemeinden sind Hanko im Süden, Kimitoön im Westen, Salo im Nordwesten, Lohja im Nordosten sowie Ingå im Osten. Die Hauptstadt Helsinki liegt 93 Kilometer östlich. Insgesamt hat Raseborg eine Fläche von 2.354,2 Quadratkilometern. Unter Ausschluss der Meeresgebiete sind es 1.204,7 Quadratkilometer, davon 57,0 Quadratkilometer Binnengewässer. Somit ist Raseborg flächenmäßig größer als Berlin oder Moskau. Tatsächlich handelt es sich aber um kein städtisch strukturiertes Gebiet. Vielmehr besteht das Stadtgebiet aus mehreren Siedlungszentren und den dazwischenliegenden ländlichen Gebieten. Der größte Ort ist Ekenäs, der auf einer Halbinsel zwischen zwei schmalen Meeresbuchten liegt. Die Küste von Raseborg ist durch zahlreiche Buchten und Halbinseln stark zergliedert. Vorgelagert ist ein Schärengebiet mit über eintausend Inseln und Klippen. Ein Teil des Schärengebiets gehört zum Ekenäs-Schärennationalpark. Das Klima in Raseborg ist durch den mäßigenden Einfluss der Ostsee und die durch die vorgelagerten Schären geschützte Lage für finnische Verhältnisse sehr mild. So gedeihen in Raseborg die in Finnland seltenen Eichen, denen der Hauptort Ekenäs seinen Namen verdankt (Ekenäs bedeutet „Eichenhalbinsel“).
Geschichte
Im Mittelalter weitete das schwedische Reich seinen Einfluss in der Landschaft Uusimaa an der Südküste des heutigen Finnlands aus. Im 13. Jahrhundert ließen sich Ackerbau treibende schwedische Neusiedler in Uusimaa nieder. Zuvor hatten die Einwohner im finnischen Binnenland gelegenen Landschaft Häme sowie die Esten von der gegenüberliegenden Seite des finnischen Meerbusens die Küstengegend als Jagd- und Fischgründe genutzt, dauerhafte Besiedlung hatte kaum bestanden. Um 1374 wurde die Burg Raseborg erbaut. Zum Lehensbezirk der Burg gehörte das gesamte westliche Uusimaa. Im Gebiet der heutigen Stadt Raseborg entstanden im Mittelalter die sechs Kirchspiele Bromarv, Ekenäs, Karis, Pohja, Snappertuna und Tenala. 1546 erteilte König Gustav I. Wasa Ekenäs das Stadtrecht. Im 20. Jahrhundert kam es zu mehreren Gemeindefusionen: Das Kirchdorf von Karis wurde 1930 als eigenständiger Marktflecken (kauppala) aus der umliegenden Landgemeinde Karis gelöst. 1969 wurde die Landgemeinde wiederum in den Marktflecken eingemeindet, 1977 erhielt Karis das Stadtrecht…   ... (Deutsch)
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