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Beschreibung  panorama

Bremer Dom

POI: 53.075278, 8.808889
Der St.-Petri-Dom in Bremen ist ein aus Sandstein und Backstein gestalteter romanischer Kirchenbau, der vom 11. Jahrhundert an über den Fundamenten älterer Vorgängerbauten errichtet und seit dem 13. Jahrhundert im Stil der Gotik umgebaut wurde. Im 14. Jahrhundert gab es Erweiterungen um seitliche Kapellen. 1502 begann die Umgestaltung in eine spätgotische Hallenkirche, die aber über ein neues Nordseitenschiff nicht hinauskam, als die Reformation weitere Ausbauten stoppte. Im späten 19. Jahrhundert erfolgte eine umfangreiche Renovierung des innen durchaus gepflegten, äußerlich aber schäbig wirkenden Baus, von dem einer der beiden Türme eingestürzt war. Die Gestaltung orientierte sich überwiegend am Vorhandenen und an alten Darstellungen, jedoch verstieg man sich zu einigen Zutaten wie dem neoromanischen Vierungsturm. Das Gotteshaus gehört heute zur evangelisch-lutherischen Domgemeinde St. Petri. Es steht seit 1973 unter Denkmalschutz.
Geschichte
Die karolingischen Vorgängerbauten
Der Ort an der Stelle des heutigen Doms, dem höchsten Punkt der Weserdüne unmittelbar bei einer bereits bestehenden Siedlung wurde mit dem (dort vermuteten) Bau einer angeblich 789 geweihten Kirche durch den angelsächsischen Missionsbischof Willehad zur Keimzelle des sich entwickelnden Bistums. Der Holzbau wurde bereits 792, nur drei Jahre nach seiner Fertigstellung, im Zuge der Sachsenkriege niedergebrannt und restlos zerstört. Nach dem Tod von Willehad 789 gab es 13 Jahre weder einen Bischof noch einen Dom in Bremen. Aus der Zeit des Bischofs Willerich (805–835) und seiner Nachfolger sind durch Ausgrabungen im Mittelschiff des heutigen Doms mehrere Bauphasen einer Steinkirche nachgewiesen worden, die in ihrer größten und spätesten Ausdehnung einen dreischiffigen Steinbau darstellte, der mit einer Weihe des Jahres 860 durch Bischof Ansgar in Verbindung gebracht wird. Am 11. September 1041 fiel das karolingische Gotteshaus jedoch – wie auch ein Großteil der übrigen Stadtbebauung – der Feuersbrunst des Bremer Brandes zum Opfer. Die Flammen zerstörten auch Bestände der Dombibliothek unwiederbringlich.
Die salische Bauphase
In die salische Zeit fällt, beginnend mit den letzten Amtsjahren des Bischofs Adalbrand (1035–1043) ein grundlegender Neubau, dessen Dimensionen und materielle Spuren am heutigen Baukörper noch beobachtet werden können. Adalbrand, der in der baugeschichtlichen Literatur meist mit seinem anderen Namen Bezelin genannt wird und Kölner Domherr gewesen war, habe, so berichtet Adam von Bremen, sich den alten, karolingischen Kölner Dom zum Vorbild genommen. Grundrissmaße, zwei Chöre, zwei Krypten und die Patrozinien Petrus im Westchor und Maria im Ostchor wurden so in Bremen übernommen. Adalbrands Nachfolger Adalbert (1043–1072), einer der mächtigsten Bischöfe jener Epoche, habe, so wiederum Adam von Bremen, den Bau nach dem Vorbild des Doms in Benevent fortgesetzt. Schwierig, uneindeutig und kontrovers ist die Beurteilung der Abfolge der Baumaßnahmen…   ... (Deutsch)
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lampadario Duomo
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St. Petri Dom Bremen, built 11th – 13th Century *Contest*
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Roland l'eroe di Brema
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Reflexion
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Tranbia Bremenen
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Rathaus und Roland mit St.-Petri-Dom Bremen, UNESCO Weltkulturerbe *Contest*
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lampioni su vetrata duomo
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