Panorama von Wallfahrtskirche St. Anna (Harlaching). Virtuelle Tour durch Wallfahrtskirche St. Anna (Harlaching). Karte von Wallfahrtskirche St. Anna (Harlaching)

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Beschreibung  panorama

Wallfahrtskirche St. Anna (Harlaching)

POI: 48.095278, 11.556389
Die römisch-katholische Wallfahrtskirche St. Anna im Münchner Stadtteil Harlaching liegt auf einer Nagelfluhplatte dicht am fast 30 Meter steil abfallenden Hang des östlichen Isar-Hochufers oberhalb des Tierparks Hellabrunn. Die heutige Kirche entstand aus einem wohl in der Mitte des 12. Jahrhunderts erstmals ausgeführten Kirchenbau (lat. ecclesia Hadelaichen ) im Kern des damaligen Dorfes, das der Ursprung des heutigen Stadtteils Harlaching ist. Die erste verbürgte Erwähnung des Patroziniums der heiligen Anna, deren Festtag jährlich am 26. Juli gefeiert wird, stammt aus dem Jahr 1524 . Reste der ursprünglichen Bausubstanz der Kirche sind im Chorturm erhalten. Das äußere Erscheinungsbild des im allgemeinen Sprachgebrauch als St.-Anna-Kircherl oder einfach Annakircherl bezeichneten Baus wurde seit der Entstehung wohl nicht wesentlich verändert und erinnert bis heute an eine spätromanische Dorfkirche, im Inneren erwartet den Besucher jedoch ein prachtvoll ausgestatteter Raum im Stil des Rokoko. Neben vielen anderen Kunstschätzen, die der Bau beherbergt, ist besonders das um 1500 entstandene Gnadenbild am Hochaltar zu erwähnen, welches als farbig gefasstes Holzbildwerk die heilige Anna selbdritt darstellt. Heute ist St. Anna eine beliebte Hochzeits- und Taufkirche und im September Wallfahrtsziel.
Der Bau und seine Ausstattung
Lage- und Baubeschreibung
Von der Harlachinger Straße gelangt man etwas oberhalb der Kehre über einen kurzen Fußweg entlang einer unverputzten Steinmauer zum Torbogen des Friedhofs, dessen Gitter von Karl Beck stammt. In der Mitte des kleinen Friedhofs liegt der Kirchenbau, der im Wesentlichen aus einem nach Osten gelegenen, gedrungenen Chorturm auf etwa sieben mal sieben Meter messender quadratischer Grundfläche besteht, an den sich nach Westen zur Hangkante hin ein einschiffiges Langhaus auf einem Grundriss von etwa elf mal acht Metern anschließt. Das verputzte und ockergelb gestrichene Backstein-Mauerwerk der Fassade wird durch weiß gehaltene Gliederungselemente wie Ecklisenen, Dachgesimse, Fenster- und Türrahmungen aufgelockert. Die nahezu fensterlose östliche Front weist den Besucher entlang der von drei hohen Segmentbogenfenstern aufgelockerten Nordwand des Baus zum niedrigen Seiteneingang am Westende der Wand. Das mit roten Ziegeln gedeckte Satteldach bindet über ein Schleppdach auch die südlich dem Chor angefügte Sakristei mit darüber liegendem Oratorium ein und umfasst in einem schmalen Streifen auch den in seiner Bausubstanz mittelalterlichen Chorturm. Der für eine Wallfahrtskirche ungewöhnlich niedrige Turm wird von einem Pyramidendach gedeckt, das vermutlich eine Notlösung darstellt. Ein Gegengewicht zum Turm bildet das der Westfassade vorgebaute polygonale Treppenhaus, das zur Orgelempore und zum Dachstuhl führt.
Deckengewölbe und Fresken
Die Wände der Kirche werden durch einfache Pilaster gegliedert, die im Langhaus ein bis zu 8,50 Meter hohes Tonnengewölbe mit Stichkappen, im Chor eine Flachkuppel…   ... (Deutsch)
by Panoramio
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