Panorama von Archäologische Zone Köln. Virtuelle Tour durch Archäologische Zone Köln. Karte von Archäologische Zone Köln

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Beschreibung  panorama

Archäologische Zone Köln

POI: 50.937916, 6.958493
Die Archäologische Zone Köln ist ein etwa 10.000 m² großes archäologisches Ausgrabungsareal am und um den Rathausplatz im Zentrum der Stadt Köln. Das Gelände ist archäologisch relevant für die Römerzeit, die jüdische Geschichte und das Mittelalter in Köln. Auf dem Rathausplatz, der nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg nicht mehr bebaut war, soll nach Abschluss der Grabungen ein Museum für die jüdische Geschichte der Stadt entstehen. Sowohl das Grabungsprojekt als auch das hier geplante Jüdische Museum werden seit 2008 unter verschiedenen Aspekten kontrovers diskutiert. Ein Teil der Diskussion betrifft die unterschiedlichen Ansichten zur Bebauung des Platzes generell, ein Teil die Kosten und Finanzierung des Museums, ein weiterer Teil schließlich betrifft wissenschaftliche Kritik an der Projektleitung.
Geschichte und Hintergründe
Vorgeschichte
Bei den Wiederaufbauarbeiten nach dem Zweiten Weltkrieg wurden im Kölner Stadtzentrum 1953 die Fundamente eines römischen Praetoriums entdeckt; die Ergebnisse der Ausgrabungen unter Leitung des Archäologen Otto Doppelfeld wurden im Keller des darüber neu erbauten Spanischen Baus des Rathauses als Museum erhalten. In der Folge setzte Doppelfeld sich für den Erhalt und Schutz der Entdeckungen ein. Bei dem späteren Neuaufbau des Historischen Rathauses kam es zu weiteren archäologischen Funden. Bereits damals hatte Doppelfeld die Idee, die unterirdischen Funde der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In den 1980er Jahren wurde der Rathausvorplatz vom Rat der Stadt Köln aus kulturhistorischen Erwägungen für nicht bebaubar erklärt, um das Gelände der Bauspekulation zu entziehen. 1989 wurde der Eingang zur Mikwe auf dem Rathausplatz durch eine Glaspyramide erschlossen. 2008 musste die Glaspyramide abgedeckt werden, weil durch Sonnenlicht und Wärme Schäden am historischen Bauwerk auftraten.
Projektverlauf
1998 wurde eine Gesellschaft zur Förderung eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur gegründet, um in Köln ein entsprechendes Museum zu finanzieren. Vorsitzender war Benedikt von und zu Hoensbroech, weitere Akteure der Kölner Notar Konrad Adenauer und der damalige Direktor des Kölnischen Stadtmuseums, Werner Schäfke. Zu diesem Zeitpunkt favorisierte der Vorsitzende des Vereins eine Bebauung des Rathausplatzes, des historischen Zentrums der jüdischen Gemeinde in Köln. Als wichtiger Förderer eines „Hauses und Museums der jüdischen Kultur“ galt auch der im Jahr 2000 verstorbene Oberbürgermeister Harry Blum. Ideen zu einer „Archäologischen Zone“, die alle Bodendenkmäler der Stadt sichtbar machen sollte, wurden 2001 im Rahmen der (gescheiterten) Kulturhauptstadt-Bewerbung der Stadt Köln entwickelt. Im Frühjahr 2006 hatte die private Fördergesellschaft einen Entwurf des Architekten Joachim Schürmann vorliegen, der die Nutzung des an den Rathausplatz anschließenden Geländes des ehemaligen Kaufhauses Kutz sowie Teilen des Platzes (u.a. der Mikwe) vorsah. Eine Initiative der Parteien FDP, SPD und…   ... (Deutsch)
by Panoramio
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Mr. PANORAMIO, Oliver, wie er leibt und lebt ;))
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Groß Sankt Martin zu Köln 17. September 2008
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