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Beschreibung  panorama

Aach im Allgäu

POI: 47.516667, 9.966667
Aach ist ein Ortsteil des Marktes Oberstaufen im Landkreis Oberallgäu (Bayern). Im Zuge der kommunalen Neuordnung Bayerns wurde die Gemeinde Aach im Allgäu am 1. Januar 1972 in den Markt Oberstaufen eingegliedert. Im Laufe der letzten Jahrzehnte wurden die Poststation des Dorfes, die Schule, die Pfarrei und die Zollstation als Relikte der Eigenständigkeit und der Grenzlage zu Österreich aufgegeben. Das Kirchdorf liegt im südlichen Allgäu in einem Alpental auf 647 Meter Seehöhe, unmittelbar an der Grenze zwischen Bayern und Vorarlberg. In Aach besteht ein eingegliedertes Ökodorf mit einem eigenen Blockheizkraftwerk.
Ehemalige Gemeinde
Die ehemalige Gemeinde Aach bestand aus folgenden Ortschaften: Aach Steibis Schindelberg Hagspiel Krebs Steinebach und zahlreichen weiteren Weilern und Gehöften im Weißachtal und am Hang zum Imbergkamm. Das Gemeindegebiet erstreckte sich bis zur Grenze zu Immenstadt, Blaichach, Balderschwang, sowie zu den österreichischen Gemeinden Hittisau, Riefensberg und Sulzberg (Vorarlberg) über alle Berge der Nagelfluhkette zwischen Stuiben und dem hohen Hädrich. Die Gemeinde Aach besaß zahlreiche Alpwirtschaften und eine Fläche von annähernd 100 km², was sie zu einer der ausgedehntesten in ganz Bayern machte.
Etymologische Besonderheit
Der Begriff Aach leitet sich von dem nahe dem Ort fließenden Bach Weißach ab. Allerdings nennen gemeindestämmige Einheimische ihren Hauptort nicht Aach, sondern Dra (mit langgezogenem 'a'). Entsprechend lautet das Adjektiv dramar (z.B. d' dramar Kirche).
Sehenswürdigkeiten
Das Ortsbild wird bestimmt durch die katholische Pfarr- und ehemalige Wallfahrtskirche Maria Schnee. Sie wurde 1719 erbaut, erhielt 1779 einen aufwändigen Rokoko-Altar und 1823 einen Turm mit Glockenstuhl und Uhrwerk. Weitere Sehenswürdigkeiten des Ortes sind das zur Kirche gehörige Pfarrhaus und die Friedhofskapelle. → Liste der Baudenkmäler in Aach Im Weiler Hagspiel (drei Kilometer hangaufwärts) steht eine malerische Kapelle, die 1965 dem Bruder Klaus geweiht wurde. Bei Krebs werden die Weißach und der Eibelebach zur Elektrizitätsgewinnung aufgestaut. Die Stauseen sind die größten Gewässer des Gemeindegebiets Oberstaufen. Auf dem Gebiet der Gemarkung liegen die Buchenegger Wasserfälle in der Weißach, deren rechtes Ufer dort die Grenze zur Gemarkung Oberstaufen bildet.
Weblinks
Einzelnachweise…
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