Panorama von Kölner Judenviertel. Virtuelle Tour durch Kölner Judenviertel. Karte von Kölner Judenviertel

 [+]
Beschreibung  panorama

Kölner Judenviertel

POI: 50.938155, 6.957779
Das Kölner Judenviertel war der älteste Wohnplatz einer jüdischen Gemeinde nördlich der Alpen. Wahrscheinlich siedelten schon seit Ende des 1. Jahrhunderts Juden in der Provinzhauptstadt Niedergermaniens und bildeten dort bis zum 4. Jahrhundert eine auch überregional bedeutende Gemeinde, die ihre Häuser wie die übrigen Bewohner des städtischen Kernbereichs auf den Resten römischer Bausubstanz errichteten. Seine Existenz fand eine erste Erwähnung durch ein Dekret Kaiser Konstantins des Jahres 321 nach Christus. Die jüdischen Bewohner des Viertels wurden, nach einer durch den Rat im Jahr 1423 gesetzten Jahresfrist, 1424 der Stadt up ewige tzyden (auf alle Zeiten) verwiesen.
Geschichte
Ansiedlung im römischen Köln
Das an die „decuriones“ der CCAA ergangene kaiserliches Dekret von 321, das auch den Juden die Berufung in die „curia“ erlaubte, bzw. diese nötigenfalls auch gegen ihren Willen in die Pflicht zu nehmen, gilt als frühester Beleg für die Existenz einer jüdischen Gemeinde in der Stadt Köln. Das Dekret ist im Codex Theodosianus überliefert und hatte in der Übersetzung folgenden Wortlaut: Juden waren demnach schon vor der fränkischen Eroberung ein Bestandteil des städtischen Lebens und hatten, da sie ein Händlervolk und keine Ackerbauern waren, mit großer Wahrscheinlichkeit auch in der Folgezeit ihre Geschäftspartner sowie ihren Wohnsitz im Kernbereich der Stadt.
Fortbestand in fränkischer Zeit
Ob die spätantike Gesetzessammlung des Codex Theodosianus im nachrömischen Köln Bestand hatte, ist ebenso unbekannt wie der weitere Status der Judengemeinde in fränkischer Zeit. Allerdings belegen die jüngsten Grabungen auf dem Gelände des heutigen Rathausplatzes, einem Teilbereich der als Museumskomplex entstehenden Archäologischen Zone der Stadt, mit Sicherheit die Existenz der dortigen Synagoge in spätkarolingischer Zeit. Vorgängerbauten des jüdischen Gotteshauses sollen möglicherweise bis in die erste Hälfte des 4. Jahrhunderts zurückgehen.
Erwähnung im Hochmittelalter
Erst im 11. Jahrhundert wurden sie erneut als Jüdische Gemeinde in Köln urkundlich bezeugt, in dem das Judenviertel als „inter Judeos“ genannt wurde. Die ging aus einem von Erzbischof Anno an das Stift St. Andreas gerichteten Schreiben hervor, in dem dieser dem Stift ein Grundstück im Judenviertel schenkte. Es war das gleiche Grundstück, dessen Gebäude „iuxta domum Divium“ gelegen, von St. Andreas an den Juden Elyachim verkauft wurde. Innerhalb solcher, zumeist als „inter Judeos“ bezeichneten und den Juden zur Ansiedlung zugewiesenen Bezirke, waren in vielen mittelalterlichen Städten wie auch in Köln Juden ansässig geworden.
Weiterentwicklung
Den vornehmlich Handel treibenden Juden war anfänglich noch gestattet (wie auch in Frankfurt und anderen Städten), sich im Gegensatz zu den sich später im Viertel bei St. Gereon ansiedelnden friesischen Kaufleuten, innerhalb der Stadtmauer am Ostrand derselben ansässig zu werden. So distanzierte man sie auch räumlich…   ... (Deutsch)
by Panoramio
Mr. PANORAMIO, Oliver, wie er leibt und lebt ;))
Mr. PANORAMIO, Oliver, wie er leibt und lebt ;))
Kougla10 & Kai
go place
Altstadt Köln
Altstadt Köln
© o.s quintessence
go place
Kolumba Köln / Cologne
Kolumba Köln / Cologne
© o.pur
go place
Hard Rock cafe Cologne
Hard Rock cafe Cologne
Jess.Froese
go place
Groß Sankt Martin zu Köln 17. September 2008
Groß Sankt Martin zu Köln 17. September 2008
© 2o1.
go place
Bierbrunnen in Köln, mit der Lumix ohne Rauschunterdrückung und komplett manuell eingestellt. Geht doch - bei umgänglichem Lichte ;-)
Bierbrunnen in Köln, mit der Lumix ohne Rauschunterdrückung und komplett manuell eingestellt. Geht doch - bei umgänglichem Lichte ;-)
© o.s quintessence
go place
Der Kölner Dom, das Südportal.
Der Kölner Dom, das Südportal.
Reiner Vogeley
go place