Panorama von Nürnberger Christkindlesmarkt. Virtuelle Tour durch Nürnberger Christkindlesmarkt. Karte von Nürnberger Christkindlesmarkt

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Beschreibung  panorama

Nürnberger Christkindlesmarkt

POI: 49.453937, 11.077266
Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist ein Weihnachtsmarkt und findet jährlich im Advent in der Altstadt von Nürnberg auf dem Hauptmarkt und den angrenzenden Straßen und Plätzen statt. Mit über zwei Millionen Besuchern ist er einer der größten Weihnachtsmärkte in Deutschland und einer der bekanntesten in der Welt. Er beginnt immer am Freitag vor dem ersten Adventssonntag und endet immer am 24. Dezember, es sei denn dieser fällt auf einen Sonntag (Vierter Advent), dann endet der Markt bereits am 23. Dezember.
Geschichte
Entstehung und erste Entwicklung
Die Ursprünge des Nürnberger Christkindlesmarktes sind – trotz intensiver Nachforschungen durch verschiedene Historiker und Landesforscher – nicht bekannt. Der älteste Nachweis des Marktes ist jedoch eine Schachtel aus Nadelholz, auf deren Boden sich folgende Inschrift befindet: „Regina Susanna Harßdörfferin von der Jungfrau Susanna Eleonora Erbsin (oder Elbsin) zum Kindles-Marck überschickt 1628“. Gegenwärtig befindet sich die Schachtel im Besitz des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. Der Nürnberger Historiker und Stadtarchivar Horst-Dieter Beyerstedt verweist auf einen „Ratsverlaß“ im Jahr 1610, in dem die „Beschlagnahme unzüchtiger Artikel“ angeordnet wurde. Hier ist erstmals von einem „Kindleinsbescheren“ die Rede, in weiteren Verlaßen auch von „Weihnachtszeit“. Ob diese jedoch im Zusammenhang mit dem Christkindlesmarkt steht, ist unklar. Historiker gehen davon aus, dass sich der Markt von da an bis 1639 aus herkömmlichen Verkäufen auf dem Wochenmarkt entwickelt hat und langsam zum eigenständigen Markt wurde. Die Grundlage sieht Beyerstedt in der durch Reformator Martin Luther veränderte Schenkungspraxis, der die Bescherung vom Nikolaustag auf Heiligen Abend verschob. Dieser Brauch setzte sich auch im evangelischen Nürnberg durch. Der Name „Christkendleinsmarck“ ist spätestens durch eine Stadtgeschichte aus dem Jahr 1697 dokumentiert. Aus dem Jahr 1737 ist eine Liste überliefert, welche zeigt, dass fast alle Nürnberger Handwerker, nämlich 140 Personen, berechtigt waren, auf dem Markt ihre Waren anzubieten.
19. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges
Da der Markt Ende des 19. Jahrhunderts immer mehr an Bedeutung verlor, wechselte er mehrmals den Standort, ehe in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts eine Wiederbelebung beschlossen wurde. Unter dem Regime der Nationalsozialisten wurde der Christkindlesmarkt aufgrund seiner langen Tradition dazu benutzt, das Image Nürnbergs als „des Deutschen Reiches Schatzkästlein“ zu festigen und den Jahresfest-Kalender zu füllen. Im Jahr 1933 wurde der Markt auf dem Hauptmarkt mit einer „verklärend romantischen Feier“ wiedereröffnet. Das Eröffnungsprogramm bestand daraus, dass eine als Christkind verkleidete Schauspielerin, begleitet von zwei Rauschgoldengeln, einen Vorspruch rezitierte. Hierzu sang ein Kinderchor. Kirchenglöckengeläut rundete die Veranstaltung ab. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Christkindlesmarkt nicht…   ... (Deutsch)
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