Panorama von Hohe Straße (Köln). Virtuelle Tour durch Hohe Straße (Köln). Karte von Hohe Straße (Köln)

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Beschreibung  panorama

Hohe Straße (Köln)

POI: 50.938250, 6.956384
Die Hohe Straße ist eine Einkaufsstraße in der Kölner Innenstadt im Stadtteil Altstadt-Nord. Sie verläuft als Fußgängerzone in Nord-Süd-Richtung zwischen dem Wallrafplatz und der Straße Hohe Pforte mit Zugang zur Schildergasse. Laut einer Zählung im Jahr 2015 lag die Hohe Straße mit einer Passantenfrequenz von 11.190 Passanten pro Stunde auf dem achten Platz der meistfrequentierten Einkaufsstraßen in Deutschland. Die Hohe Straße wird, genau wie der Alter Markt, entgegen den Sprachgewohnheiten nicht flektiert. Ausgesprochen wird der Straßenname mit Betonung auf „Hohe“.
Entstehungsgeschichte
Der Ursprung der Hohe Straße liegt in der Römerzeit. Ihr heutiger Verlauf orientiert sich am ehemaligen römischen Cardo maximus (Nord-Süd-Achse), der Hauptstraße mit direkter Verbindung zum heutigen Decumanus maximus (Ost-West-Achse, in Köln die Schildergasse). Am Schnittpunkt beider lag das Forum, der zentrale römische Marktplatz. Der 7–8 Meter breite Cardo maximus (lateinisch cardo ‚Scharnier‘ oder ‚Rückkante der Tür‘, maximus ‚groß‘) verlief von der Severinstorburg über die Severinstraße, Hohe Pforte, Hohe Straße bis zur Eigelsteintorburg. Die Hohe Straße lag zwischen der Porta praetoria (Nordtor) und der Porta decumana (Hohe Pforte), genau zwischen beiden Toren lag die Signalfahne „vier Winde“. „An den vier Winden“ war der Punkt, von dem aus 400 Meter nördlich das Nordtor und 400 Meter südlich die Porta decumana ‚Südtor‘ lag. Als Teil der Nord–Süd-Achse römischer Heerstraßen ist die Hohe Straße eine der geschichtsträchtigsten Straßen der Stadt Köln. Obwohl seit ihrer Entstehung fast zwei Jahrtausende vergangen sind, blieb ihr Verlauf sowie die Lage der in sie einmündenden oder kreuzenden Straßen im Wesentlichen erhalten. Lediglich Breiten und Niveaulagen des Straßenzuges erfuhren erhebliche Veränderungen.
Frühzeit und Mittelalter
Römerzeit
Bei den Römern hieß sie Strata lapidea (lat. lapis ‚Stein‘, also ‚gepflasterte Straße‘). Das hatte seine Berechtigung, denn sie war fast durchgängig gepflastert und damit die wohl die einzige befestigte Straße der Stadt. Die Logistik des römischen Militärs war exzellent organisiert. So gab es entlang und im Umfeld der innerstädtischen Lagerstraße Mannschaftsquartiere, Lazarette, Großküchen, Thermen, Latrinen, Lagergebäude, Getreidespeicher, Verwaltungsgebäude, Schmieden für Waffen und Gerät sowie Stallungen für Pferde und Lasttiere. Einer Kampfgemeinschaft (Contubernium) aus acht Soldaten standen unter anderem jeweils ein Maultier und ein Futterspeicher zur Verfügung. Für die Soldaten gab es ein Stabsgebäude (Principia) und ein luxuriöses Wohngebäude des Kommandeurs (Praetorium). Die vollen Speicher des Legionsstandortes am Cardo maximus gewährleisteten eine Notversorgung für zwei Jahre. Hinzu kam die römische Ingenieursleistung hinsichtlich der Trinkwasserversorgung ihres Standortes mittels einer Frischwasserzufuhr aus dem Vorgebirge und der Eifel sowie einer ausgeklügelten Abwasserentsorgung. Auf Grund…   ... (Deutsch)
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Mr. PANORAMIO, Oliver, wie er leibt und lebt ;))
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