Panorama von St. Maria in Jerusalem. Virtuelle Tour durch St. Maria in Jerusalem. Karte von St. Maria in Jerusalem

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Beschreibung  panorama

St. Maria in Jerusalem

POI: 50.937844, 6.958506
Die Kölner Ratskapelle St. Maria in Jerusalem entstand zwischen den Jahren 1424 und 1426. Ihre wechselvolle Geschichte endete mit ihrer Zerstörung bei Luftangriffen während des Zweiten Weltkrieges.
Geschichte
Der Kölner Rat benutzte, wie für die Jahre 1329 und 1341 belegt ist, für den Gottesdienst der Ratsherren ursprünglich die über der Marktpforte eingerichtete Michaelskapelle. Wohl wegen des beengten Raumes hatte der Rat schon 1393/94 den Bau einer eigenen Kapelle geplant und um eine entsprechende Genehmigung von höchster kirchlicher Stelle nachgesucht. Offenbar nach einem positiven Bescheid forderte man die Kölner Juden im Jahre 1423 auf, dass sie binnen Jahresfrist up ewige tzyden die Stadt zu verlassen hätten.
Von Koelhoff und anderen Quellen
Die in den Jahrbüchern des 15. Jahrhunderts überlieferten Vorgänge zur Entstehung der Ratskapelle wurden in der Folge auch unterschiedlich gedeutet. Sprachen die Forschungen durch die Historiker Fuchs oder Ennen im 19. Jahrhundert noch von einer Umwandlung des Synagogenbaus, wurde 1828 durch H. Vogts ein möglicher Neubau der Ratskapelle erwogen, in einer folgenden Abhandlung aber relativiert. Auch die sich auf die Kölner Schreinsbücher stützende Publikation von Keussen, die Veröffentlichungen von Doppelfeld und die durch Anna-Dorothee von den Brincken in den 1950/60er Jahren, die ebenfalls einen Neubau verwarfen, zogen aus ihren Forschungen die richtigen Schlüsse. Sie wurden nun durch die jüngsten Grabungen vor dem Rathaus durch archäologische Befunde bestätigt. Überlieferung Der 1487 als Student in Köln weilende Johann Koelhoff ging in seiner später verfassten Chronik der Stadt auch auf die Entstehung der Ratskapelle ein und schrieb zu den Ereignissen des Jahres 1426 folgende Anmerkungen. Dat die Joeden schole tzo Coellen gewyet wart in dem selven jair. Im dem Even maende up unser liever vrauwen dach nativitatis do dede der Rait von Coellen die joeden schoille wyen in Ere unser liever vrauwen. Ind wart die Capelle genoemt tzo Jherusalem. Up den vurs dach heilt men mit groisen eren in der selver Capellen homisse ind wart gesongen mit discante. Dese joedenschole hadde gestanden in der joeden hant 414 jair .
Realisierung der Ratskapelle
Nach der Vertreibung der jüdischen Bevölkerung aus der Stadt, die im Jahr 1424 abgeschlossen war, wurde die zwischen 1012 und 1040 entstandene und nach Pogromen im 14. Jahrhundert erneuerte, auch als Judenschule bezeichnete Synagoge des Judenviertels, zu der dem Rat vorbehaltenen Kapelle St. Maria in Jerusalem umgewandelt und im Jahr 1426 zum Festtag „Mariä Geburt“ geweiht. Abgesehen von den täglichen Andachten, die sich nun bequem von den Ratsherren vor ihrem „Hause“ in der Kapelle verrichten ließen, wurde auch von einer Messfeier berichtet. Es war die erste in der Kapelle abgehaltene Totenmesse, die aus Anlass der Beerdigung des Bürgermeisters Wenemar von dem Birbaume vor unserem Hause in der Kapelle unserer lieben Frau stattfand. Die Kapelle blieb bis…   ... (Deutsch)
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