Panorama von ExRotaprint. Virtuelle Tour durch ExRotaprint. Karte von ExRotaprint

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Beschreibung  panorama

ExRotaprint

POI: 52.550322, 13.369919
ExRotaprint ist das 10.000 m² große ehemalige Produktionsgelände des Druckmaschinenherstellers Rotaprint in Berlin-Gesundbrunnen. Seit 2007 entwickelt, vermietet und saniert die von Mietern gegründete, gemeinnützige GmbH ExRotaprint den Gewerbestandort für eine heterogene Nutzung aus Gewerbebetrieben, Kulturschaffenden und sozialen Einrichtungen. Mittels eines 99-jährigen Erbbaurechts besitzt die ExRotaprint gGmbH die denkmalgeschützten Gebäude, der Boden ist Eigentum der Stiftung trias und der Stiftung Edith Maryon. Mit der Kombination aus Gemeinnützigkeit und Erbbaurecht hat ExRotaprint ein Eigentumsmodell umgesetzt, das die Spekulation mit dem Gelände ausschließt und die Nutzung an definierte Ziele bindet. ExRotaprint wird in der Berliner Liegenschaftspolitik als Modell wahrgenommen, das von Nutzern vor Ort entwickelt eine sozial integrative, langfristig stabile und finanziell tragfähige Perspektive schafft.
Ausgangslage
Nach dem Konkurs der Firma Rotaprint im Jahr 1989 gab es für das ehemalige Produktionsgelände 18 Jahre lang keine Perspektive. Aufgrund von Bürgschaften, die der Senat von Berlin noch in den 1980er Jahren dem strauchelnden Druckmaschinenhersteller gewährt hatte, fiel nach dessen Konkurs das gesamte Gelände in das Vermögen der Stadt und wurde vom Bezirk verwaltet. 1991 wurde der große Betriebshof Gottschedstraße 4 / Bornemannstraße 9-10 und das separat liegende Gebäude Wiesenstraße 29 unter strengen Denkmalschutz gestellt. Die Produktionshallen im Blockinneren wurden 1992 abgerissen. Der Bezirk vermietete die Gebäude an Zwischennutzer. Im Jahr 2002 wurde das Gelände in das Vermögen des Liegenschaftsfonds Berlin übertragen mit dem Ziel, höchstbietend zu verkaufen. Der Liegenschaftsfonds Berlin teilte das Gelände in drei Teilgrundstücke: das Gelände Gottschedstraße 4 / Bornemannstraße 9-10 (seit 2007 ExRotaprint), das Haus Wiesenstraße 29 (seit 2009 Wiesenstraße 29 eG) und das Brachgelände als Bauland (dessen größter Teil 2004 an den Discounter Lidl verkauft wurde).
Entstehungsgeschichte
2004 erarbeiteten die bildenden Künstler Daniela Brahm und Les Schliesser ein Konzept zur Übernahme des Geländes durch die Mieter vor Ort. Ziel war eine Entwicklung des Standorts für eine heterogene Nutzung aus Arbeit, Kunst, Sozialem. Die Künstler gründeten zusammen mit anderen Mietern auf dem Gelände zunächst den Verein ExRotaprint, um die Interessen der Mieter zu bündeln und in Kaufverhandlungen mit dem Liegenschaftsfonds Berlin zu treten. Nach drei Jahren schwieriger Verhandlungen und Auseinandersetzungen mit dem Berliner Senat und dem Liegenschaftsfonds – aber mit Unterstützung durch Presse und einzelne Politiker – setzte sich die Nutzerinitiative ExRotaprint schließlich durch. 2007 konnte das Gelände erworben werden. Für die Übernahme des Geländes wurde aus dem Verein heraus die ExRotaprint gGmbH gegründet.
Eigentumsmodell
Die rechtliche Struktur von ExRotaprint bilden zwei Verträge, die sich gegenseitig ergänzen. Die Verträge…   ... (Deutsch)
by Panoramio
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