Panorama von Ludwig Beck am Rathauseck – Textilhaus Feldmeier. Virtuelle Tour durch Ludwig Beck am Rathauseck – Textilhaus Feldmeier. Karte von Ludwig Beck am Rathauseck – Textilhaus Feldmeier

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Beschreibung  panorama

Ludwig Beck am Rathauseck – Textilhaus Feldmeier

POI: 48.137146, 11.576583
Die Ludwig Beck am Rathauseck – Textilhaus Feldmeier AG ist ein börsennotiertes Kaufhaus-Unternehmen aus München, das im Jahr 2011 sein 150-jähriges Bestehen feierte. Bekannt ist vor allem das neben dem Münchner Rathaus am Marienplatz gelegene Stammhaus des Unternehmens, welches in München eine traditionsreiche Institution darstellt und auch als Anziehungspunkt für Touristen gilt. Auf sieben Etagen werden dort gehobene Mode, Textilien und Kosmetik verkauft, zudem auch Accessoires, Geschenkartikel, Wein, Papierwaren, Bücher und Tonträger. Das Unternehmen setzt nach eigenen Angaben in seiner 1988 eröffneten Musikabteilung etwa 1 % des Weltmarktanteils an klassischer Musik um. Von den Ludwig-Beck-Filialen, die im Laufe der Jahre ihre Türen öffneten, wurde der Großteil bis spätestens Ende der 2000er Jahre wieder geschlossen. 2012 betrieb das Unternehmen neben dem Haupthaus am Marienplatz und dem in der Nähe gelegenen Kurzwarengeschäft Geknöpft und Zugenäht unter dem Namen HAUTNAH eine 2003 eröffnete Kosmetikfiliale in den Fünf Höfen.
Geschichte
1861 begann die Geschichte der Ludwig Beck AG mit einer Knopfmacher- und Posamentier-Werkstätte des Knopfmachers und Posamentenmeisters Ludwig Beck († 1885), die er zunächst mit vier Gesellen in der Münchner Altstadt betrieb. 1874 kaufte Beck zwei weitere Gebäude am Marienplatz, die bis heute zum Unternehmen gehören. Ludwig Beck wurde 1876 königlich bayerischer Hoflieferant von König Ludwig II., erweiterte das Angebot um Modewaren und wuchs zu einem Unternehmen mit 138 Mitarbeitern im Jahr 1938. Im gleichen Jahr wurde das Unternehmen Ludwig Beck von den Erben an den Textilkaufmann Gustl Feldmeier († 1970) verkauft, der ein eigenes Textilhaus betrieb, und firmierte seither als Ludwig Beck am Rathauseck. Das damalige Geschäftshaus wurde im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört. 1948 fusionierten die Unternehmen Ludwig Beck am Rathauseck und das Textilhaus Feldmeier. 1954 erwarb Feldmeier dann das in unmittelbarer Nachbarschaft gelegene, heutige Stammhaus des Unternehmens am Münchner Marienplatz. In den Wirtschaftswunder-Zeiten beschäftigte Ludwig Beck bereits über 400 Mitarbeiter und machte einen Umsatz von über 12 Mio. DM. Ab Ende der 1960er bis Ende der 1980er Jahre betrieb Beck eine Filiale an der Fürstenrieder Straße im Münchner Stadtteil Laim. 1972 wurde die erste Filiale im Münchner Olympia-Einkaufszentrum eröffnet. In den 1980ern trieb das Unternehmen die − im Nachhinein als wenig erfolgreich bewertete − Expansion voran: in New York City eröffnete im damals neu gebauten Trump Tower für ca. eine Million DM eine Beck-Filiale, die allerdings 1985 wegen schwacher Umsätze wieder geschlossen wurde. Ab den späten 1980er Jahren wurden bundesweit − bspw. in Hamburg (1987), Köln (1992–1995), Frankfurt am Main, Wiesbaden etc. − insgesamt zwölf Filialen mit dem Namen Ludwig Beck Classics eröffnet; bis spätestens 1999 wurden jedoch alle wieder geschlossen. Ludwig Beck wurde 1992 zur Aktiengesellschaft und ging 1998 an…   ... (Deutsch)
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