Panorama von Bremer Rathaus. Virtuelle Tour durch Bremer Rathaus. Karte von Bremer Rathaus

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Beschreibung  panorama

Bremer Rathaus

POI: 53.076111, 8.808056
Das Bremer Rathaus ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Gotik und der Weserrenaissance in Europa. Seit 1973 steht es unter Denkmalschutz. Im Juli 2004 wurde es zusammen mit dem Bremer Roland von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Das Gebäude ist Sitz des Senats und des Bürgermeisters (in Personalunion Senatspräsident) der Freien Hansestadt Bremen.
Lage
Das Bremer Rathaus liegt mitten in der Bremer Altstadt an der Nordostseite des Marktplatzes. Gegenüber an dessen Südwestseite steht der Schütting und an der Südostseite das moderne Haus der Bremer Bürgerschaft. Die Türme des Doms erheben sich südöstlich des Rathauses. Nördlich, nur durch die Straße Schoppensteel getrennt, steht die Kirche Unser Lieben Frauen. Im Winkel zwischen (Altem) Rathaus und Kirche sowie um diese herum erstreckt sich der Liebfrauenkirchhof. Auf dem Marktplatz steht vor dem Rathaus der Bremer Roland, an der Nordecke des Alten Rathauses auf dem Liebfrauenkirchhof die Bronzeplastik der Bremer Stadtmusikanten von Gerhard Marcks. Aus sprachlicher Vereinfachung wird die dem Markt zugewandte Südwestseite oft als Südseite bezeichnet, die Schmalseiten als West- und Ostseite, die weitgehend mit dem Neuen Rathaus zugebaute Nordostseite als Nordseite.
Geschichte
Das erste, romanische Rathaus
Das erste Bremer Rathaus stand am Südende der Häuserzeile zwischen Sögestraße, Liebfrauenkirchhof und Obernstraße und erstreckte sich mit einem Torbogen über die Einmündung der Sögestraße. Es ist in einer Urkunde von 1229 als domus theatralis und ab 1251 als domus consulum erwähnt. Ferdinand Donandt (1803–1872) nahm in seiner Darstellung der Rechtsgeschichte Bremens an, dass es vor der Emanzipation der Bürger gegenüber dem Erzbischof schon als Gerichtsgebäude gedient hatte und über mindestens eine offene Halle verfügte, da zu damaliger Zeit nicht in geschlossenen Räumen Gericht gehalten werden durfte. Der Bogen über der Sögestraße und die Reparatur durch einen Maurer deuten auf einen Steinbau, dessen Alter auf romanischen Baustil. Eine eindeutige Beschreibung gibt es nicht, aber zwei Jahre bevor die Stadt das Gebäude (bzw. den Gebäudekomplex) schließlich verkaufte, wurde es in einem Kupferstich des Marktes mit dargestellt. Er zeigt drei Giebel zur Obernstraße mit einem Saalgeschoss über einem Sockel. Aus der Zeit da es noch als Rathaus diente, gibt es etliche Urkunden über die dort befindlichen tabernae oder boden der Wandschneider. Besonders ausführlich ist ein Vertrag vom 29. März 1382 über die Zustimmung der Wandschneider zum freizügigeren Verkauf von Wollstoffen zu Zeiten der beiden Jahrmärkte (Pfingstmarkt und Freimarkt). Er unterscheidet drei Gruppen bestehender oder noch zu errichtender Wandschneiderbuden, unter dem Rathaus der Obernstraße zugewandt, unter dem Rathaus der Kanzlei zugewandt, sowie unter der Kanzlei selber. Schon in der ersten Hälfte jenes Jahrhunderts hatten sich Tuchschneiderbuden auch unter der Treppe befunden, die am Liebfrauenkirchhof…   ... (Deutsch)
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St. Petri Dom Bremen, built 11th – 13th Century *Contest*
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lampioni su vetrata duomo
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Roland l'eroe di Brema
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Rathaus und Roland mit St.-Petri-Dom Bremen, UNESCO Weltkulturerbe *Contest*
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Brema 12
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lampadario Duomo
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Marktplatz, Bremen (Germany)
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