Panorama von Moltkedenkmal (Bremen). Virtuelle Tour durch Moltkedenkmal (Bremen). Karte von Moltkedenkmal (Bremen)

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Beschreibung  panorama

Moltkedenkmal (Bremen)

POI: 53.076672, 8.807355
Das steinerne Reiterdenkmal für den preußischen Heerführer Helmuth von Moltke von Hermann Hahn ist an der Wand des Nordturms der Liebfrauenkirche zu Bremen angebracht. Es steht seit 1973 unter Denkmalschutz.
Moltke
Helmuth Karl Bernhard von Moltke (1800–1891), der „große Schweiger“, hatte als preußischer Generalfeldmarschall wesentlichen Anteil an den Siegen in den drei zwischen 1864 und 1871 zur Entstehung des deutschen Nationalstaates führenden Einigungskriegen. Er reformierte das preußische Heer und galt als genialer Stratege. Bis 1888, also ins hohe Alter, blieb er Chef des Generalstabs des Deutschen Reiches. Zur Person siehe auch den Hauptartikel Helmuth Karl Bernhard von Moltke, zur Moltkeverehrung den Hauptartikel Liste der Moltkedenkmäler.
Entstehungsgeschichte
Der 1902 verstorbene Bremer Bankier Bernhard Loose hatte seiner Vaterstadt für ein Denkmal "des Mannes, dem Deutschland nächst Bismarck seine Größe und seine Einheit zu verdanken hat" 75.000 Reichsmark hinterlassen. Wegen der Standortfrage – sie war nicht unabhängig von der Platzwahl für das ebenfalls in den Planungsanfängen stehende und vorrangige Bismarck-Denkmal zu sehen – verzögerte sich zunächst die Realisierung. Schließlich folgte man den Ratschlägen des Bildhauers Adolf von Hildebrand und des Stadtplaners Fritz Schumacher zur Aufwertung des Liebfrauenkirchhofs. Dass die Liebfrauenkirche die Standortkirche der Bremer Garnison war, mag dabei mitgespielt haben. Den Wettbewerb in Form einer beschränkten Ausschreibung gewann Hermann Hahn. Auf Wunsch der Jury verzichtete er auf den ursprünglich geplanten sarkophagähnlichen Sockel, der allzu sehr an oberitalienische Renaissance-Vorbilder erinnerte, verweigerte sich aber den Forderungen der konservativen Jury-Fraktion nach größerer Naturnähe und uniformkundlichem Realismus. Heinrich Jennen wirkte als Architekt bei der Realisierung mit. Am 4. November 1909 konnte das Werk eingeweiht werden. Auf Hahn geht auch die Anregung zurück, dem von der Sögestrasse aus kommenden Betrachter zunächst einen anderen Blickfang durch einen Brunnen auf der Mitte des Platzes zu geben, da der von links Kommende einen unglücklichen Blickwinkel auf das Denkmal habe, das erst von der Mitte des Liebfrauenkirchhofs aus gesehen zur Geltung komme. So kam es dann Errichtung des Marcusbrunnens.
Das Denkmal als Kunstwerk
Hoch vor der glatten Wand des Nordturms der Kirche steht das aus Kernmuschel-Kalkstein geschlagene Denkmal auf einem von Konsolen gestützten flachen Sockel. Das Standbild zeigt den Feldherrn in ruhiger Haltung und barhäuptig auf dem still stehenden Pferd sitzend, den Blick entschlossen zum Platz hin gewendet, aber den Zügel locker haltend. Große, flächige Formen und Motive wie der glatt und weit fallende Mantel verleihen der Gruppe monumentale Wirkung. Auf vorwärtsstürmendes Pathos, ansonsten unverzichtbare Eigenschaft von Denkmälern für Kriegshelden ist hier verzichtet.
Inschriften
Auf dem Sockel:Helmuth v. Moltke zu Ehren…   ... (Deutsch)
by Panoramio
Brema 12
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lampioni su vetrata duomo
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St. Petri Dom Bremen, built 11th – 13th Century *Contest*
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>| Micha |<
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Rathaus und Roland mit St.-Petri-Dom Bremen, UNESCO Weltkulturerbe *Contest*
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Roland l'eroe di Brema
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02.12.2005 Bremen
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Marktplatz, Bremen (Germany)
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