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Beschreibung  panorama

Bismarck-Denkmal (Bremen)

POI: 53.075696, 8.808474
Das Bismarck-Denkmal am Bremer Dom ist ein 1910 aufgestelltes bronzenes Reiterdenkmal für den 1898 gestorbenen ehemaligen Reichskanzler Otto von Bismarck. Adolf von Hildebrand hatte dazu 1904 den Auftrag bekommen. Seit 1973 steht das Objekt unter Denkmalschutz.
Bismarck und Bremen
Otto von Bismarck (1815–1898), der preußische Politiker und von 1871 bis 1890 Reichskanzler, war vor allem wegen seiner Rolle bei der Reichsgründung ein im konservativen Bürgertum als „Eiserner Kanzler“ hochverehrt, auch nachdem er 1890 von Kaiser Wilhelm II. entlassen worden war. Sein Verhältnis zur offiziellen Bremer Politik war wegen abweichender Interessen in kolonialpolitischen und Handelszollfragen nicht immer ungetrübt. Gleichwohl betrachtete man ihn in Bremen, wie in anderen nichtpreußischen Staaten auch, als Symbolfigur der nationalen Einheit. Hunderte von Denkmälern entstanden, teils schon zu Lebzeiten des Reichskanzlers, vor allem aber nach dessen Tod am 30. Juli 1898.
Entstehungsgeschichte
Bereits drei Wochen nach dem Tod Bismarcks trat in Bremen ein von Bürgermeister Pauli und dem Kaufmann Franz Schütte initiiertes Komitee zusammen, das zu Spenden aufrief: „Ein Denkmal des Fürsten Bismarck muß unsere Stadt besitzen: zum Zeugniß der unwandelbaren Verehrung Bremens für den ersten Rathgeber des ersten deutschen Kaisers, zum dauernden Gedächtniß an die Einigung unseres Vaterlandes und zur Verkündung unserer unerschütterlichen Treue zu Kaiser und Reich. Dem Fürsten Bismarck in Bremen ein Seiner würdiges Denkmal zu setzen, dazu bitten wir unsere Mitbürger, uns zu helfen.“ Zwei Persönlichkeiten bestimmten die weitere Planungsgeschichte: Der Kaufmann Franz Schütte betrieb als Hauptsponsor die Einwerbung des nötigen Spendenkapitals und selbst, als 1904 die bis dahin zusammengekommene Summe von 207.000 Reichsmark durch einen Bankenkonkurs verlorenging, trieb er innerhalb von 48 Stunden bei Senatoren und Kaufleuten die gleiche Summe erneut auf. Entscheidenden Einfluss auf die künstlerischen Gestaltungsprinzipien nahm Gustav Pauli, Sohn des Bürgermeisters, Direktor der Kunsthalle und Mentor der künstlerischen Reformbemühungen in Bremen am Anfang des 20. Jahrhunderts. Auch hier, wie schon bei seiner musealen Ankaufspolitik hatte er sich der Gegnerschaft konservativer Kreise und ihres Wortführers Arthur Fitger zu erwehren. Zunächst ging es um den Standort. Einen Platz in den Wallanlagen verwarf man, unter anderem um dem Vorwurf einer „kleinlichen Nachahmung“ des Hamburger Bismarck-Denkmals (Ausschreibung 1901) zu entgehen. Der Liebfrauenkirchhof war bereits für das geplante Moltke-Denkmal ausersehen. So lief es auf den Domshof hinaus, vor allem als der zunächst als Gutachter beigezogene Bildhauer Adolf von Hildebrand 1904 ein Reiterstandbild an der Nordwestecke des Doms vorschlug, das ihm denn auch bald selbst in Auftrag gegeben wurde. Vier Jahre später war es fertiggestellt und wurde am 9. Juli 1910 enthüllt. Der sechs Meter hohe Sockel nach Entwurf von Carl…   ... (Deutsch)
by Panoramio
lampadario Duomo
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St. Petri Dom Bremen, built 11th – 13th Century *Contest*
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Roland l'eroe di Brema
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lampioni su vetrata duomo
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Rathaus und Roland mit St.-Petri-Dom Bremen, UNESCO Weltkulturerbe *Contest*
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Reflexion
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Marktplatz, Bremen (Germany)
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