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Beschreibung  panorama

Nordenham

POI: 53.484722, 8.483889
Nordenham ist mit 26.325 Einwohnern die größte Stadt des Landkreises Wesermarsch in Niedersachsen und eine selbständige Gemeinde. Die Stadt gehört zur Region Oldenburger Land sowie seit 2005 zur europäischen Metropolregion Bremen/Oldenburg.
Geografie
Geografische Lage
Nordenham liegt am Westufer der Weser gegenüber von Bremerhaven an deren Mündung in die Nordsee, und nördlich der Städte Bremen und Oldenburg (Oldb.). Die Umgebung besteht aus Marschland.
Stadtgliederung
Nordenham ist in folgende 35 Ortsteile unterteilt: Abbehausen, Abbehauser Groden, Abbehauser Hörne, Abbehauserwisch, Atens, Atenserfeld, Blexen, Blexersande, Blexerwurp, Bulterweg, Butterburg, Einswarden, Ellwürden, Enjebuhr, Esenshamm, Esenshammer Altendeich, Esenshammer Oberdeich, Esenshammergroden, Friedrich-August-Hütte, Grebswarden, Großensiel, Havendorf, Heering, Hoffe, Kloster, Moorseersand, Oberdeich, Phiesewarden, Rahden, Sarve, Schockumerdeich, Schweewarden, Schütting, Tettens, Treuenfeld, Volkers. Zum Stadtgebiet gehören auch die beiden Inseln Langlütjen I und Langlütjen II.
Geschichte
Vor- und Frühgeschichte
Vermutlich im 7./6. Jahrhundert v. Chr. kam es zu einer Erstbesiedlung im Raum der heutigen Stadt Nordenham. Sturmfluten führten aber zu einer Aufgabe der Siedlungen. Ab dem 1. Jahrhundert v. Chr. können dann wieder Siedlungen auf Wurten beispielsweise im heutigen Stadtteil Einswarden nachgewiesen werden.
Mittelalter
Der Stadtteil Blexen ist einer der ältesten Orte Butjadingens und der Wesermarsch (erste Besiedelung nachgewiesen im 7. Jahrhundert n. Chr.). Er wurde 789 erstmals urkundlich erwähnt aus Anlass des Todes des Bischofs Willehad. Die Blexer St.-Hippolyt-Kirche wurde im Laufe der nächsten Jahrhunderte zur Wallfahrtskirche. Im Zuge der Oldenburgischen Verwaltungsreform 1933 verlor Blexen seine Selbstständigkeit und wurde dem Stadtgebiet Nordenhams zugeschlagen. Das heutige Stadtgebiet gehörte im Mittelalter zur autonomen friesischen Landesgemeinde Rüstringen, der terra Rustringie. Die „freien Friesen“ beanspruchten damals, dass kein Herr über ihnen stehe außer dem Kaiser. Nach außen hin wurden die Landesgemeinden durch die Redjeven vertreten. Im Juni 1220 schließen 16 Rüstringer Vertreter einen Vertrag mit der Stadt Bremen, um die Rechtssicherheit zu erhöhen und den Handelsverkehr zu regeln. Zu ihnen gehören auch Boyco de Haventhorpe (Havendorf), Everardus de Esmundeshem (Esenshamm) und Thancte de Blekence (Blexen). Ab dem 14. Jahrhundert setzte sich in Rüstringen, wie auch im übrigen Friesland, ein Häuptling an die Spitze der Landesgemeinde. 1395 suchten die Vitalienbrüder Zuflucht bei den friesischen Häuptlingen und störten als Seeräuber die Handelswege entlang der Nordseeküste. Die Stadt Bremen versuchte daher durch Stützpunkte entlang der Weser für mehr Sicherheit zu sorgen, Blexen wurde einer dieser Stützpunkte. Verschiedene Blexer und Stadländer Häuptlinge arbeiteten mit den Bremer Kaufleuten zusammen, um den Schiffsverkehr…   ... (Deutsch)
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