Panorama von Salomon Ludwig Steinheim-Institut. Virtuelle Tour durch Salomon Ludwig Steinheim-Institut. Karte von Salomon Ludwig Steinheim-Institut

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Beschreibung  panorama

Salomon Ludwig Steinheim-Institut

POI: 51.456238, 7.016964
Das im Jahr 1986 gegründete Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte e. V. (benannt nach dem jüdischen Mediziner, Religionsphilosophen und Gelehrten Salomon Ludwig Steinheim) erforscht die Kultur-, Religions-, Literatur- und Ereignisgeschichte der Juden im deutschen Sprachraum. Seit 1988 wird es vom Land Nordrhein-Westfalen kontinuierlich gefördert. Es ist seit Mai 2011 im ehemaligen Rabbinerhaus Essen angesiedelt und kooperiert in Forschung und Lehre mit der Universität Duisburg-Essen. Das Steinheim-Institut ist Gründungsmitglied der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft.
Direktoren
Julius H. Schoeps: 1986-1991 (Gründungsdirektor) Claus E. Bärsch: 1993-1996 Michael Brocke: seit 1996
Forschung und Lehre
Das Steinheim-Institut hat zur Ausbildung im Fach „Jüdische Studien“ in Duisburg beigetragen. Im Jahr 2003 wurde das Studienfach an die Universität Düsseldorf verlagert, während das Steinheim-Institut An-Institut der Universität Duisburg-Essen blieb und dort regelmäßig Lehrveranstaltungen anbietet. Zu den Forschungsfeldern gehören die Bereiche Religions-, Literatur- und Kulturgeschichte Regional-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte Antisemitismusforschung Editionen, Dokumentationen und Bibliographien Weiterbildung und Vermittlung Ein Forschungsschwerpunkt ist die Dokumentation jüdischer Friedhöfe und die hebräische Grabsteinepigraphik. Dies umfasst die Inventarisation noch bestehender und die Rekonstruktion zerstörter Friedhöfe, die Erfassung der Grabinschriften und ihre Übersetzung aus dem Hebräischen. Die Inschriften sind historische Quellen, die nicht nur Beiträge zur jüdischen Sepulkralkultur und zur Genealogie liefern, sondern auch Rückschlüsse erlauben über Geschichte und Kultur der jüdischen Gemeinden. Zu den jüngeren Projekten gehören die Erforschung und Dokumentation deutsch-jüdischer Publizistik des 19. Jahrhunderts sowie das Engagement im Bereich der Digital Humanities für deutsch-jüdische Geschichte und Judaistik.
Publikationen
Neben Einzelpublikationen gibt das Institut die wissenschaftlichen Buchreihen Schriften, minima judaica, Netiva (ISSN 1437-8965), Bibliographien sowie die unentgeltliche Vierteljahreszeitschrift Kalonymos (ISSN 1436-1213) heraus.
Bibliothek und Archiv
Die Daniel J. Cohen Bibliothek des Steinheim-Instituts umfasst über 20.000 Bücher zur deutsch-jüdischen Geschichte. Das Archiv beherbergt verschiedene Bestände: Das Jonas Cohn Archiv wurde im Jahr 2001 dem Steinheim-Institut überlassen. Es umfasst den wissenschaftlichen und einen großen Teil des privaten Nachlasses des Philosophen Jonas Cohn. Zu diesem Nachlass gehören Tagebücher, Erinnerungen, Handschriften, persönliche Dokumente und Briefe aus den Jahren 1893 – 1947. Das Gidal-Bildarchiv beinhaltet die Sammlung des Fotojournalisten Nachum Tim Gidal, Bilder aus dem Nachlass der Schauspielerin Ruth Klinger, Fotos mit dem Schwerpunkt Osteuropa aus der Sammlung Werner Seewi und die Bildersammlung aus dem Nachlass Georg Goldsteins…   ... (Deutsch)
Andere Sprachen
Salomon Ludwig Steinheim Institute - English -> Deutsch  
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