Panorama von Liebfrauenkirche (Bremen). Virtuelle Tour durch Liebfrauenkirche (Bremen). Karte von Liebfrauenkirche (Bremen)

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Beschreibung  panorama

Liebfrauenkirche (Bremen)

POI: 53.076389, 8.807500
Die Kirche Unser Lieben Frauen steht nordwestlich des Marktplatzes in Bremen am Platz Unser Lieben Frauen Kirchhof. Sie ist nach dem Dom die älteste Kirche der Stadt und war die erste Pfarrkirche außerhalb des Dombezirks, damit dann auch Ratskirche. Seit 1973 steht sie unter Denkmalschutz.
Geschichte
Noch in der Gründungsurkunde der Staphanikirche von 1139 wird die heutige Liebfrauenkirche als „Marktkirche St. Veit“ erwähnt. In einem päpstlichen Schreiben von 1220 heißt sie dann „Sancta Maria Bremensis“. Wie auch andernorts, wurde die Heilige Maria als „Unsere Liebe Frau“ bezeichnet. Dementsprechend nennt sich auch die heutige evangelische Gemeinde der Kirche Gemeinde von Unser Lieben Frauen. Der Platz um das Gebäude heißt offiziell Unser-Lieben-Frauen-Kirchhof und umgangssprachlich Liebfrauenkirchhof.
Erste Kirchen in Bremen
Willerich, der zweite Bischof von Bremen, ließ ab 805 nicht nur die in den Sachsenkriegen zerstörte Bremer Bischofskirche neu errichten, sondern – in Holz – noch zwei weitere Kirchen. Eine war St. Wilhadi, die Grabkapelle für seinen Vorgänger. Die andere wird nicht näher beschrieben, wir aber zumeist mit der späteren Sankt-Veits-Kirche gleichgesetzt.
Saalkirche und Basilika
Ein neuer hölzerner Bau dieser ältesten Pfarrkirche Bremens entstand 1020 durch Erzbischof Unwan. Um 1100 wurde dem Kirchenschiff ein Turm vorgebaut, der heutige Südturm. Er ist der älteste erhaltene Teil der Kirche. Für die Ausstattung einer hölzernen Kirche mit einem steinernen Turm gibt es damals den Dom zu Verden als Parallelfall. Für ein steinernes Kirchenschiff von St. Veit in jener Zeit gibt es weder archäologische noch schriftliche Hinweise. In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde an die Nordseite der Kirche wohl eine Karnerkapelle mit Beinkeller gebaut. Der Keller mit seinen Kreuzgratgewölben kann allerdings auch ursprünglich zu einem Privathaus gehört haben und erst im Nachhinein sakralen Zwecken zugeführt worden sein. Um 1160 wurde die Kirche zu einer dreischiffigen Basilika mit drei Apsiden erweitert. Reste der Sandsteinbögen, an die die Neben-Apsiden anschlossen sind in den östlichen Stirnseiten der Seitenschiffe erhalten. Und die heutige Nordwand enthält Sandsteinmauerwerk derjenigen der Basilika. Die Umwidmung des Patroziniums an die Gottesmutter Maria (Unser Lieben Frauen) ist erst 1220 nachweisbar, soll aber schon vorher vollzogen worden sein.
Aufteilung des Kirchspiels
Auf Ermahnung durch Papst Gregor IX. wurde die inzwischen stark angewachsene Liebfrauenpfarrei aufgeteilt, zwischen Sögestraße und Brill entstand das Kirchspiel Sankt Ansgarii, flussaufwärts an der Weser das Martinikirchspiel. Da die 1050 gegründete Stephaniprobstei spätestens seit dem 12. Jahrhundert ebenfalls Pfarrrechte hatte, gab es in der Bremer Altstadt seither vier Pfarrkirchen. Zusätzlich wurde später zeitweise die Wilhadikapelle als Pfarrkirche für die Laienbewohner des Dombezirks genutzt.
Hallenkirche
Bald nach 1230 wurde…   ... (Deutsch)
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