Panorama von Sonnenallee. Virtuelle Tour durch Sonnenallee. Karte von Sonnenallee

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Beschreibung  panorama

Sonnenallee

POI: 52.476111, 13.452500
Die Sonnenallee ist eine im 19. Jahrhundert angelegte Straße in Berlin, gelegen in den Bezirken Neukölln (Ortsteil Neukölln) und Treptow-Köpenick (Ortsteil Baumschulenweg). Durch den gleichnamigen Film erlangte sie in den 1990er Jahren bundesweite Bekanntheit.
Lage und Beschreibung
Die Sonnenallee ist knapp fünf Kilometer (4,5 Kilometer in Neukölln und 400 Meter in Treptow-Köpenick) lang. Nordwestlich beginnt sie als Fortsetzung der Urbanstraße am Hermannplatz. Sie führt nach rund 2600 Metern unter der Ringbahn hindurch und überquert kurz darauf den Neuköllner Schifffahrtskanal. Nach der Kreuzung mit dem Straßenzug Grenzallee–Dammweg tangiert die Sonnenallee Kleingartenanlagen und zwei größere Wohnsiedlungen und mündet an ihrem südöstlichen Ende auf die Baumschulenstraße (Berlin-Baumschulenweg). Mehrere Stadtplätze wie der Hermannplatz, der Hertzbergplatz und der Venusplatz tangieren die Straße. Ursprünglich besaß der Verkehrsweg auf voller Länge eine Mittelpromenade und beiderseitigen Baumbestand (Allee), auf der bis 1965 Straßenbahn-Gleise lagen. In den 1980er Jahren wurde die Mittelpromenade an einigen Stellen durch weitere Fahrbahnen oder Parkstreifen ersetzt. Die Straße ist komplett sechsstreifig ausgebaut und eine wichtige Verkehrsader im Südosten Berlins. Der Hausnummernverlauf folgt seit 1938 dem Prinzip der Orientierungsnummerierung, also links die ungeraden, rechts die geraden Nummern.
Geschichte
Straßenausbau und Namensvergabe
Die Straße wurde um 1880 in einem sumpfigen Gebiet Rixdorfs angelegt, um die in die Städte drängende Bevölkerung während der Landflucht des ausgehenden 19. Jahrhunderts aufnehmen zu können. Die Bewohner dieses Gebietes gehörten zur Jahrhundertwende zu den ärmeren Bevölkerungsschichten. Die Straße hieß nach dem Bebauungsplan schlicht Straße 84. Nach dem Tod des Kaisers Friedrich III. im Jahr 1888 erhielt sie 1893 zu seinen Ehren den Namen Kaiser-Friedrich-Straße. Bei ihrer ersten Aufnahme in das Berliner Adressbuch 1894 reichte sie mit entsprechender Randbebauung von der Hermannstraße/Kottbusser Damm bis zur Reuterstraße und war damit nur etwas mehr als 300 Meter lang. Die Liste enthält mehrfach die Hinweise „Baustellen“ sowie „Neubau“. Ihre Hausnummern waren in Hufeisenform entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn festgelegt. Schon im Folgejahr zeigt das Adressbuch die ostwärtige Fortführung über drei Plannummernstraßen bis zur Kreuzung mit dem Straßenzug Erkstraße–Wildenbruchstraße auf rund 1150 Meter Länge. Die Baustellen waren fertiggestellt und die Parzellen umfassten jetzt statt vorher 5 bereits 248 Nummern, wobei für eine geplante und schrittweise vorzunehmende Straßenerweiterung die Nummern 13 bis 234 freigehalten wurden. Als Bauherren und damit Eigentümer der Gebäude treten fast nur Privatleute insbesondere Handwerksmeister auf. Im Jahr 1897 erscheint unter der Hausnummer 4 eine Gemeindeschule von Rixdorf, wenige Jahre später hieß sie „9. und 10. Gemeindeschule“. Außer zahlreichen Mietwohnhäusern…   ... (Deutsch)
Andere Sprachen
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