Panorama von Hauptmarkt (Nürnberg). Virtuelle Tour durch Hauptmarkt (Nürnberg). Karte von Hauptmarkt (Nürnberg)

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Beschreibung  panorama

Hauptmarkt (Nürnberg)

POI: 49.453889, 11.076944
Der Hauptmarkt ist der zentrale Platz in der Altstadt von Nürnberg. Auf der rund 5.000 Quadratmeter großen Freifläche findet werktäglich der Wochenmarkt statt. Bei der Nutzung des Hauptmarktes durch den Christkindlesmarkt oder andere Märkte und Veranstaltungen werden die Wochenmarktstände in die umliegende Fußgängerzone verlegt.
Lage
Der Hauptmarkt befindet sich zentral in der Altstadt auf der rechten Pegnitzseite in der Sebalder Altstadt. Der Platz ist annähernd trapezförmig mit einer Länge von rund 56 Metern an der Nordseite, rund 75 Metern an der Ost- und der Südseite sowie rund 85 Metern an der Westseite. Auf der Westseite wird der Platz durch die Nord-Süd-Achse zwischen der Fleischbrücke im Süden und dem Nürnberger Rathaus im Norden begrenzt. Der Hauptmarkt ist nahezu komplett Fußgängerzone, mit Ausnahme einer Einbahnstraße von der Tuchgasse zur Waaggasse mit einem Taxistandplatz am westlichen Rand. Auf ihrem Weg zwischen Rathausplatz und Waaggasse tangiert die Buslinie 36 den nordwestlichen Teil des Hauptmarktes.
Geschichte
Das jüdische Viertel
Das Areal, auf dem sich der Hauptmarkt heute befindet, war im 12. Jahrhundert ein Sumpfgebiet am Ufer der Pegnitz. Zu dieser Zeit kamen Juden in die Stadt, die vermutlich aus dem Rheinland vertrieben wurden. Ihnen wurde der Sumpf als Siedlungsgebiet überlassen. Nachdem die Stadtbefestigung Nürnbergs, die bislang aus zwei getrennten Mauerringen rechts und links der Pegnitz bestand, um 1320 herum geschlossen wurde, befand sich das Judenviertel zentral in der Stadt. Mit Zustimmung Kaiser Karls IV. kam es 1349 zu einem Pogrom, bei dem fast 600 Juden getötet wurden und das Ghetto zerstört wurde.
Der „Große Markt“
Anstelle der abgerissenen Häuser des jüdischen Ghettos legte man zwei große Marktplätze an; zum einen den Obstmarkt im Nordosten des Areals, zum anderen den späteren Hauptmarkt, der zunächst „Grüner Markt“ bzw. „Großer Markt“ genannt wurde. Als Grüner Markt übernahm er die Funktion des Milchmarktes, der bis dahin auf dem heutigen Albrecht-Dürer-Platz stattfand und auf dem hauptsächlich landwirtschaftliche Produkte verkauft wurden. Bis 1809 waren Teile des Platzes nach den dort stattfindenden Märkten benannt. Der nordwestliche Teil zwischen Waaggasse und Schulgässchen hieß Kälbermarkt. Der südliche Bereich wurde nach den Verkaufskrämern Unter der langen Kräme benannt, hieß aber auch nach dem Rieterschen Haus auch unter dem Rieter. Im Bereich des Fischmarktes auf der Westseite des Platzes wurde im 16. Jahrhundert die Nürnberger Börse gegründet, dieser Bereich hieß auch Herrenmarkt. Der 1650 nach dem Nürnberger Frieden als Friedensmal für den Dreißigjährigen Krieg beauftragte und 1668 fertiggestellte Neptunbrunnen (die größte barocke Brunnenanlage nördlich der Alpen) konnte aus finanziellen und technischen (mangelnde Wasserversorgung) Gründen nicht aufgestellt werden. Der ab 1890 gefertigte Zweitguss kam erst 1902 zur Aufstellung. Den Namen „Hauptmarkt“ erhielt der Platz 1809…   ... (Deutsch)
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