Panorama von Kaiser-Wilhelm-Denkmal (Essen). Virtuelle Tour durch Kaiser-Wilhelm-Denkmal (Essen). Karte von Kaiser-Wilhelm-Denkmal (Essen)

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Beschreibung  panorama

Kaiser-Wilhelm-Denkmal (Essen)

POI: 51.455094, 7.013046
Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in der Essener Stadtmitte ist ein Reiterstandbild, das Kaiser Wilhelm I. darstellt. Als eines von zahlreichen Kaiser-Wilhelm-Denkmalen, die während des Deutschen Kaiserreichs errichtet wurden, glorifiziert auch dieses Wilhelm I. als dessen Gründer sowie als Sieger über das Zweite Kaiserreich (Frankreich).
Bezug zur Stadt Essen
Wilhelm I. wurde nach dem Sieg im Deutsch-Französischen Krieg 1870–1871 erster Deutscher Kaiser. Dieser Sieg und damit die Gründung des Kaiserreiches wird unter anderem den Stahlkanonen von Alfred Krupp zugeschrieben, da diese im Vergleich zu französischen Bronzekanonen eine nahezu doppelte Reichweite besaßen. Krupp produzierte sie in seiner Gussstahlfabrik im Westen von Essen. Kaiser Wilhelm I. besuchte insbesondere deshalb Essen mehrfach, zuletzt 1886.
Das Denkmal
Das bronzene Reiterstandbild, das Kaiser Wilhelm I. als Feldherrn in Generalsuniform mit Mantel und Pickelhaube darstellt, wurde von Hermann Volz entworfen. Nach Grundsteinlegung ohne besonderer Feier am 26. August 1898, wurde das komplette Denkmal am 23. Oktober 1898 in der Mitte des Burgplatzes eingeweiht. Für die Kosten kamen überwiegend freiwillige Spender aus dem Essener Bürgertum auf. Der Industrielle Friedrich Alfred Krupp und die Patrizier- und Industriellenfamilie Waldthausen gehörten mit jeweils 20.000 Mark zu den größten Einzelspendern. Insgesamt kamen 116.000 Mark an Spenden zusammen. Nach zwei erfolglosen Ausschreibungen, bei denen die Denkmalkommission niemanden Geeignetes fand, kreierte der nun beauftragte Professor der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Hermann Volz, die 4,5 Meter hohe, bronzene Reiterstatue. Die Terrasse als Unterbau wurde durch den Stadtbaurat Wiebe ausgeführt und kostete zusätzlich noch einmal 65.000 Mark, die von der Stadt getragen wurden. Sie bestand aus schwedischem Granit mit kunstschmiede-eiserner Begrenzung. Die Terrassenhöhe auf dem niedrigen Burgplatz wurde auf das Niveau der Burgstraße (heute Kettwiger Straße) angepasst, so dass sie von der Burgstraße aus mit fünf Stufen, und von der östlichen Seite her mit 19 Stufen aus Odenwälder Sandstein zu erreichen war. Die Terrasse mit Mosaikboden besaß dabei eine Fläche von 28,4 mal 17,6 Metern. Der Denkmalsockel aus grünem Odenwälder Syenit und grauem Granit, der auf der Terrasse stand, maß 3,4 mal 6,63 Meter bei einer Höhe von vier Metern. An seiner Vorderseite zur Burgstraße hin saß auf den vorgebauten Sockelstufen ein zum Sprung bereiter Löwe, der das Wappenschild des Reiches beschützte. Über dem Löwen befand sich auf einem Schild die Aufschrift: Darüber war ein Spruchband mit des Kaisers Wahlspruch: Und über diesem Band lag die Kaiserkrone. Die nördliche Längsseite des Sockels trug die Inschrift: Die südliche Längsseite des Sockels trug die Inschrift: Und auf der Denkmalrückseite stand schließlich: .
Versetzung des Denkmals
Im Zuge einer umfassenden Umgestaltung der Innenstadt wurde in einem ersten Architektur…   ... (Deutsch)
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