Panorama von Stadtkern (Essen). Virtuelle Tour durch Stadtkern (Essen). Karte von Stadtkern (Essen)

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Beschreibung  panorama

Stadtkern (Essen)

POI: 51.458333, 7.013056
Stadtkern bildet zusammen mit dem Westviertel, dem Nordviertel, dem Südviertel, dem Ostviertel und dem Südostviertel die Essener „Stadtmitte“. Der Stadtkern ist der flächenmäßig kleinste Stadtteil Essens.
Charakter und Geschichte der Innenstadt
An der Kettwiger Straße, am Burgplatz, befindet sich mit dem Essener Münster die Keimzelle der Stadt. Das Gotteshaus war die Kirche des Damenstifts Essen, gegründet um 845 von Altfrid, Bischof von Hildesheim. Die Essener Stadtmauer umschloss etwa zwischen 1244 und 1865 nahezu genau das Gebiet des heutigen Stadtteils Stadtkern. Im 19. Jahrhundert wurden, zur Zeit der Industrialisierung, durch Erweiterungen der Krupp Gussstahlfabrik westlich vom damaligen Essen und dem umliegenden Steinkohlenbergbau, immer mehr Einwanderer als Arbeitskräfte angelockt. So wurde im Stadtkern 1861 erstmals offiziell die Hausnummerierung nach Straßennamen eingeführt. Anfang des 19. Jahrhunderts hatte es noch ausgereicht, die Häuser einzeln durchzunummerieren. Essen bezeichnet sich selbst als die Einkaufsstadt - eine Bezeichnung, die bereits im Jahre 1938 von der damaligen Werbegemeinschaft geprägt worden ist, doch erst nach dem Zweiten Weltkrieg als Thema dominierte. Bis dahin, also bis zur über 90-prozentigen Kriegszerstörung, war die Innenstadt hauptsächlich Wohnquartier. Von 1944 bis März 1945 befand sich im Stadtkern ein Außenlager des KZ Buchenwald, das KZ-Außenlager Schwarze Poth, zudem 2002 eine Gedenkstätte im ehemaligen Treppenaufgang zur Porschekanzel eingerichtet wurde. Essen sollte nun als wichtigste Einkaufsstadt im Ruhrgebiet zum Wiederaufbau antreiben. 1960 hatten sich daraufhin die Einzelhandelsumsätze im Vergleich zu 1950 verdoppelt. Damit überholte der Einzelhandel den bisher führenden Wirtschaftszweig des Bergbaus. 1964 wurden 23 Prozent des Bruttosozialproduktes im Einzelhandel erwirtschaftet, was deutlich über dem Wert der Konkurrenten Dortmund und Duisburg lag. Dieser Teil des Bruttosozialproduktes sank in den 1980er Jahren wieder unter 16 Prozent, dennoch ist der gleichlautende Schriftzug seit 1951 bis heute in großen Buchstaben auf dem Dach des Hotels Handelshof zu sehen. Im Stadtkern befinden sich heute mehrere Fußgängerzonen mit Warenhäusern und Einzelhandelsgeschäften: die Kettwiger Straße - eröffnete am 16. Juni 1965, die Limbecker-, die Rathenau- und die Viehofer Straße. Am nördlichen Ende der zur Fußgängerzone umgestalteten Viehofer Straße liegt der Viehofer Platz, der noch durch die hier verbreiterte Friedrich-Ebert-Straße mit Kreuzung zur Schützenbahn erkennbar ist. Direkt am Viehofer Platz steht die dreischiffige St.-Gertrud-Kirche, die 1877 nach Plänen von August Rincklake fertiggestellt war und nach schweren Kriegsschäden 1955 verändert wieder aufgebaut wurde. Historisch verweist der Viehofer Platz auf den ehemals hier befindlichen Vieh-Hof, der als Fronhof des Essener Damenstiftes dieses mit Fleisch- und Milchprodukten versorgte. Der Vieh-Hof bestand vermutlich schon zu Zeiten der Stiftsgründung…   ... (Deutsch)
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H©) August 2010 / Mond mit kleiner Annimation für ROBERT (Geht nur mit großen Bild ) ;-)
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