Panorama von Palatium (Bremen). Virtuelle Tour durch Palatium (Bremen). Karte von Palatium (Bremen)

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Beschreibung  panorama

Palatium (Bremen)

POI: 53.075972, 8.808333
Das Palatium (lat. ‚Gewölbe‘) in Bremen war ein Bauwerk der Backsteingotik, das im 13. Jahrhundert als Sitz der Bremer Erzbischöfe errichtet worden war. Es stand bis 1816 nordwestlich des Doms zwischen Domshof und Liebfrauenkirche, dort wo sich heute das Neue Rathaus befindet.
Die St.-Maria-Magdalena-Kapelle
Auf einem Teil des Grundstücks, auf dem das Palatium errichtet wurde, stand wohl bereits vorher eine Kapelle zu Ehren der Heiligen Maria Magdalena, die dann als Hofkapelle in den Palast einbezogen wurde. Die erste urkundliche Erwähnung der capella sancte Marie Magdalene juxta pallatium domini archiepiscopi in civitae Bremensi (‚St.-Maria-Magdalena-Kapelle neben dem Palatium in der Stadt Bremen‘) stammt aus dem Jahr 1314, also kurz nach der Errichtung des Palatiums. Zu dessen übrigen Teilen stand sie jedoch schiefwinklig. Ihre Westwand stand auf dem Fundament der Mitte des 11. Jahrhunderts errichteten und dann unvollendet wieder abgerissenen Mauer um die Domburg.
Das Palatium
Das Palatium als Residenz der Bremer Bischöfe wurde als Ersatz für die erzbischöfliche Burg errichtet, die 1293 unter Erzbischof Giselbert bei einem Aufruhr abgebrannt war. Giselbert kaufe daraufhin für 650 Mark ein Grundstück zwischen der Liebfrauenkirche und dem Dom und ließ hier einen zweistöckigen gotischen Backsteinbau mit U-förmigen Grundriss errichten.
Gebäude
Der Haupttrakt war 39,10 Meter lang und 14,60 Meter breit. Er trug ein Satteldach. Die östliche Traufseite zeigte zum Domshof. An der Westseite schlossen sich zwei Querflügel mit etwas niedrigeren Firsthöhen an. In den 16,90 m langen südlichen Flügel war die schon vorher bestehende Maria-Magdalena-Kapelle integriert. Der Nordflügel hatte eine Länge von 14,60 Meter und beherbergte Stallungen. Eingefasst zwischen den drei Gebäudeteilen befand sich ein Garten. Beide Stirnseiten des Haupttraktes waren als Staffelgiebel gestaltet. Das Giebelfeld des südlichen war mit sechs kreisrunden Blendnischen verziert, die in der Abfolge drei – zwei – eins das Dreieck vollständig ausfüllten. Die Giebel der Querflügel waren schlicht. Am nördlichen gab es eine Seilwinde für den Speicher. Die Hauptzugänge zum Palatium bildeten zwei spitzbogige Portale an den Giebelseiten des Haupttraktes, dessen gesamtes Erdgeschoss ursprünglich von einer großen Halle eingenommen wurde. Die Portale mit einer Breite von 4,70 Metern und eine Höhe von 5,20 Metern wiesen eine tiefe Laibung auf. Zu beiden Seiten der Portale befanden sich je zwei schmale, darüber je ein breites Spitzbogenfenster. An der Längsseite befanden sich zwei Reihen à je acht Fenster, im Erdgeschoss mit Spitzbogenform wie an den beiden Giebelseiten, im Obergeschoss mit rechteckiger Grundform. Die obere Fensterreihe war dabei mit Sandstein eingefasst und durch steinerne Fensterkreuze gegliedert. Die Fenstersimse waren darüber hinaus zu einem die gesamte Ostfassade entlanglaufenden Sandsteinband miteinander verbunden. Reste eines Treppenhauses wurden beim Abriss…   ... (Deutsch)
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