Panorama von Alfred-Krupp-Denkmal an der Marktkirche. Virtuelle Tour durch Alfred-Krupp-Denkmal an der Marktkirche. Karte von Alfred-Krupp-Denkmal an der Marktkirche

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Beschreibung  panorama

Alfred-Krupp-Denkmal an der Marktkirche

POI: 51.457094, 7.012547
Das Alfred Krupp-Denkmal an der Marktkirche wurde 1889 an heutiger Stelle vor der Marktkirche im Essener Stadtkern aufgestellt. Es erinnert an den Großindustriellen Alfred Krupp, der die von seinem Vater Friedrich Krupp gegründete Krupp Gussstahlfabrik zum damals größten Industrieunternehmen Europas, der Friedrich Krupp AG, ausbaute, das 1999 in der heutigen ThyssenKrupp AG aufgegangen ist.
Das Denkmal
Bereits drei Wochen nach Alfred Krupps Tod wurde am 5. August 1887 beschlossen die Essener Stadtverordneten, dem Verstorbenen ein Denkmal zu setzen. Die von Fritz Schaper im Auftrag der Stadt Essen erschaffene Bronzefigur hat eine Höhe von 2,6 Metern und befindet sich auf einem steinernen Sockel. Das Denkmal wurde am 14. Juli 1889, dem zweiten Todestag Alfred Krupps, feierlich enthüllt, wobei Oberbürgermeister Erich Zweigert in seiner Ansprache das Denkmal als Zeichen der Dankbarkeit der Bürger der Stadt Essen bezeichnete. Davon zeugt auf der Rückseite des Sockels die Inschrift Die dankbare Vaterstadt. Das Standbild zeigt das Bildnis Alfred Krupps in seinem für den Alltag bevorzugten Reitanzug. Er war in Essen hoch zu Pferd bekannt, wenn er den Feldweg zwischen seinem Wohnsitz Villa Hügel und der Gussstahlfabrik entlang ritt, der heute nach ihm benannten Alfredstraße als Teil der Bundesstraße 224. Das Denkmal zeigt seine linke Hand mit zusammengepresstem Hut in die Hüfte gestellt, die rechte auf einen halb mit einem Schurzfell bedeckten Amboss gestützt.
Zweiter Weltkrieg und die Folgen
Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges befand sich das Denkmal nahezu unbeschädigt an seinem Platz, obwohl die Innenstadt zu etwa neunzig Prozent durch Bombardements zerstört worden war. Doch nach der Zeit des Nationalsozialismus sank der Ruf Krupps bei den Alliierten, da das Unternehmen als „Waffenschmiede des Deutschen Reiches“ erst Kaiser Wilhelm II. und dann Adolf Hitlers galt. Zunächst diente das Standbild nach der Kapitulation noch amerikanischen Pressefotografen als Lichtbildkulisse. Doch bald wurde es von Unbekannten in einen der umgebenden Bombentrichter gestoßen. Unklar ist, wer die Bronzefigur samt Steinsockel auf das Fabrikgelände brachte und irgendwo dort lagerte. Bekannt ist, dass das Denkmal 1952, ein Jahr nach der Entlassung des inhaftierten Urenkels von Alfred, Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, in einem Wohngebiet wieder aufgestellt wurde. Die Spannungen zwischen Stadtpolitik und dem Unternehmen Krupp lösten sich in der Nachkriegszeit allmählich, so dass im Frühjahr 1961, anlässlich der 150-Jahr-Feier der Firma Krupp, das Denkmal wieder an der Marktkirche Aufstellung fand. Allerdings nicht an dem prominenten Ort vor der Kettwiger Straße, sondern westlich der Kirche leicht verdeckt von einem Baum.
Das Denkmal in heutiger Zeit
Nach 61 Jahren, im Jahre 2006, folgte die endgültige Zurücksetzung des Krupp-Denkmals an seinen ursprünglichen Standort. Der ehemalige Generalbevollmächtigte von Alfried Krupp von Bohlen und Halbach und zuletzt…   ... (Deutsch)
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