Panorama von Alte Synagoge (Essen). Virtuelle Tour durch Alte Synagoge (Essen). Karte von Alte Synagoge (Essen)

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Beschreibung  panorama

Alte Synagoge (Essen)

POI: 51.456389, 7.016667
Die Alte Synagoge (anfangs auch Synagoge am Steeler Tor genannt) ist heute das Haus jüdischer Kultur in Essen. Es befindet sich im Stadtzentrum an der Steeler Straße 29, nahe dem Essener Rathaus. Die Einrichtung, die nach Umbau als Haus jüdischer Kultur am 13. Juli 2010 neu eröffnet wurde, ist untergebracht im ehemaligen Synagogengebäude der jüdischen Vorkriegsgemeinde. Die Synagoge wurde nebst angeschlossenem Rabbinerhaus 1913, nach zweijähriger Bauzeit, nach Plänen des Architekten Edmund Körner fertiggestellt. Heute gehört das Gebäude zu den größten, besterhaltenen und architektonisch beeindruckenden Zeugnissen jüdischer Kultur der Vorkriegszeit in Deutschland.
Geschichte der Synagoge
Die Anfänge
Aufgrund von Platzmangel im Vorgängerbau in der Gerswidastraße ließ die jüdische Gemeinde Essen, vertreten durch ihren ersten Rabbiner, den reformorientierten Salomon Samuel, 1911 vom Architekten Edmund Körner einen repräsentativen und selbstbewussten Synagogenneubau planen, der die Integration und Anerkennung der Juden im Deutschland des zweiten Kaiserreichs zum Ausdruck bringen sollte. Mitten in der Innenstadt sollte das Haus die Ankunft des Judentums in der deutschen Gesellschaft versinnbildlichen; hinsichtlich des ornamentalen Schmucks unter Verwendung der Überlieferung des Judentums, insbesondere der zu verwertenden Symbole für die Mosaiken und Glasmalereien, ließ sich der Architekt durch Salomon Samuel beraten. Am 25. September 1913 wurde der damals Neue Synagoge genannte Bau feierlich eingeweiht. Er war nur 25 Jahre lang kulturelles und soziales Zentrum einer 1933 rund 4500 Mitglieder zählenden Gemeinde. Sie hatte einen über 1500 Personen fassenden Hauptraum mit mehreren Emporen, Orgel und großem Bima-Bereich (der auch häufig für Konzerte genutzt wurde), eine Wochentagssynagoge, Lehrräumlichkeiten, einen Gemeindesaal, ein Sekretariat, eine Bibliothek, einen Garten sowie Rabbiner- und Kantorwohnungen im östlich angebauten Rabbinerhaus.
Zeit des Nationalsozialismus
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, während der Novemberpogrome 1938, wurde die Synagoge durch Brandstiftung im Inneren stark beschädigt. Ihr Äußeres blieb dabei fast unversehrt. Aufgrund der massiven Bauweise aus Stahlbeton konnten die Nationalsozialisten das Gebäude entgegen ihren Plänen nicht abreißen, eine Sprengung war wegen der umliegenden Häuser unmöglich. Den Zweiten Weltkrieg überstand der Bau ohne größere Schäden.
Von der Nachkriegszeit bis zum Umbau 2008
Von 1945 bis 1959 stand die Synagoge ungenutzt als Ruine am Rand der Essener Innenstadt. 1959 entschloss sich die neue jüdische Nachkriegs-Gemeinde, die bis dahin das frühere Rabbinerhaus als Zentrum genutzt hatte, zum Bau ihrer noch heute bestehenden neuen Synagoge auf dem Eckgrundstück Ruhrallee / Sedanstraße. Im selben Jahr erwarb die Stadt Essen den früheren Synagogenbau und richtete dort 1960/61 ein Museum für Industriedesign ein, das Haus Industrieform. Zu diesem Zweck wurden sämtliche…   ... (Deutsch)
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