Panorama von Bankhaus Neelmeyer. Virtuelle Tour durch Bankhaus Neelmeyer. Karte von Bankhaus Neelmeyer

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Beschreibung  panorama

Bankhaus Neelmeyer

POI: 53.075353, 8.806810
Die Bankhaus Neelmeyer AG ist eine Privatbank mit Sitz am Bremer Marktplatz in der Freien Hansestadt Bremen und Niederlassungen in den Städten Bremen und Bremerhaven. Sie war eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank) in München und als solche Mitglied im Geldautomaten-Verbund Cash Group. Die Bremer Kreditbank (BKB) hat im März 2016 das Bankhaus Neelmeyer gekauft. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Aufsichtsbehörden.
Geschichte
Gründung und 1920er Jahre
Franz Neelmeyer betrieb von 1907 bis 1920 ein Maklergeschäft als Einzelfirma, die im November in eine offene Handelsgesellschaft und 1922 wieder in eine Einzelfirma umgewandelt wurde. 1922 trat Heinrich Landwehr als Gesellschafter ein, aber noch fehlte das Kapital zur Gründung einer Bank. Das Maklergeschäft Neelmeyers wurde 1923 mit Kapital und Personal der Oldenburgischen Spar- und Leihbank in eine Bank umgewandelt. Die Oldenburger brachten 150 Mio. Mark ein. In der Kommanditgesellschaft Bankgeschäft P. Franz Neelmeyer & Co, Kommandite der Oldenburgischen Spar- und Leihbank hafteten vier Gesellschafter persönlich: Franz Neelmeyer und sein Prokurist Heinrich Landwehr von der Maklerfirma sowie Herrman Leverenz und Adolf Arnold aus der Oldenburgischen Bank. Ende 1923 hatte die Bank acht Mitarbeiter. Ende 1923 belief sich auf Grund der Inflation die „Papier-Mark-Bilanz“ auf über 360 Billiarden Mark. Die Bank überstand die krisenreiche Zeit der Weimarer Republik weitgehend unbeschadet und es wurden auch Dienstleistungen für Geschäftskunden angeboten. Sie wurde zunächst in gemieteten Räumen der Neuen Sparcasse Am Markt 14 betrieben. 1924 zog man aus Platzmangel in das gemietete Haus Buchtstraße 67-68 (Ecke Sandstraße). 1927 erhöhte die Oldenburger Bank ihre Einlage auf 600.000 RM. Im selben Jahr kaufte man nach der Fusion der Neuen Sparcasse mit der Sparkasse Bremen die Immobilie Am Markt 14. 1929 reduzierte sich durch den Schwarzen Freitag die Bilanzsumme um 50 % und sank 1930 weiter. Während der Bankenkrise 1931 wurde die Schröder-Bank nach dem spekulativen Konkurs der Nordwolle vorübergehend zahlungsunfähig und wie die Bremer Beamtenbank musste auch das Bankgeschäft Neelmeyer seine Schalter schließen, weil sehr viele Kunden ihre Einlagen zurückforderten.
Zeit des Nationalsozialismus
Das Bankgeschäft Neelmeyer profitierte ab 1933 vom Ausbau der Bremischen Häfen und der Rüstungsindustrie. Leverenz und Landwehr traten 1934 in die SA und 1937 in die NSDAP ein. Die Neelmeyer Bank unterstellte sich „in leidenschaftlicher Hingabe der Ideen des Führers“ und diente „der Wirtschaftsentwicklung des gesamten deutschen Vaterlandes“. 1938 wurden die Konten der jüdischen Kunden auch bei der Neelmeyer-Bank gesperrt. Der Geldumfang wuchs ständig weiter. 1941 hatte das Unternehmen 30 Angestellte und eine Bilanzsumme von ca. 13 Millionen Reichsmark. Laut Geschäftsbericht 1942 profitierte die Bank im Wesentlichen von Krediten für Rüstungsaufträge. 1944 brannte…   ... (Deutsch)
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