Panorama von Marktkirche (Essen). Virtuelle Tour durch Marktkirche (Essen). Karte von Marktkirche (Essen)

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Beschreibung  panorama

Marktkirche (Essen)

POI: 51.457222, 7.012500
Die Essener Marktkirche, bis Ende des 19. Jahrhunderts Gertrudiskirche, liegt in der Essener Innenstadt am Flachsmarkt, dem ursprünglichen Essener Marktplatz, der einst wirtschaftliches, politisches und religiöses Zentrum der Stadt war. Die im Ursprung romanische, nach teilweisem Wiederaufbau spätgotische Hallenkirche war die erste protestantische Kirche Essens.
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche findet sich im Testament der Theophanu, in dem sie bestimmte, dass zu ihrem Gedächtnis Kerzen ad sancta Gertrudii entzündet werden sollten. Vermutlich entstand der erste Kirchenbau an dieser Stelle um das Jahr 1043, in dem die Essener Äbtissin Theophanu von Kaiser Heinrich III. das Marktrecht erhielt, als Kirche für die Marktleute. Eine erste Benennung als Marktkirche kann bereits für das 14. Jahrhundert nachgewiesen werden. Sie diente während des Mittelalters dem Stadtrat auch als Wahl- und Sitzungsort. Durch die Besetzung der Kirche durch das Bürgertum 1543, welches damit die Einsetzung eines evangelischen Predigers forderte, erlangte die Marktkirche eine zentrale Bedeutung. Allerdings konnte sich der Magistrat erst 1563 durchsetzen, wobei Konflikte mit den Fürstäbtissinnen konfessioneller und politischer Art die Folge waren. Am 28. April 1563 hielt Pfarrer Heinrich Barenbroch, der Reformator von Essen, die erste evangelische Predigt in der Heilig-Geist-Kapelle, am 2. Mai konnte er in der Gertrudiskirche zum ersten Mal das Abendmahl unter beiderlei Gestalt austeilen. Nach seinem Tod 1587 fand Barenbroch im Chor der Kirche, beim Eingang zur Sakristei, seine letzte Ruhestätte. Während der spanischen Besatzung setzte die Essener Fürstäbtissin Maria Clara von Spaur den katholischen Gottesdienst durch. Zwei Jahre später, nach Abzug der Spanier 1630, nahm der Prediger Wittgen vom Aschenbruch, dem Ort wo heute die Kreuzeskirche steht, den protestantischen Gottesdienst wieder in der Gertrudiskirche auf. Seitdem blieb die Kirche protestantisch. 1786 wurde dem südlichen Kirchenschiff nach Umbau eine kleine Vorhalle angefügt. In den Jahren 1871 und 1872 fanden umfangreiche Sanierungsarbeiten statt, wobei das Innere ein neues Aussehen erhielt. Hinzu kamen neue, bunte Fenster, gestiftet von G. A. Waldthausen. In den Jahren 1877/1878 und 1894/1895 erlitt die Kirche erste Bergschäden durch den Steinkohlenbergbau. Im Zweiten Weltkrieg wurde die damals dreischiffige Hallenkirche bis auf die Außenmauern und zwei Joche zerstört, der Turm war größtenteils eingestürzt. Die Kirche galt den Stadtplanern als Verkehrshindernis und sollte zunächst nicht wieder aufgebaut werden. Baudezernent Sturm Kegel setzte jedoch einen teilweisen Wiederaufbau durch, wenn auch nur die beiden östlichen Joche als Kirche erneut errichtet wurden, die Turmfundamente und der restliche Teil der Kirche wurden abgerissen. Neben der Verkleinerung der Grundfläche um fast die Hälfte wurden Dachform und Reiter beim Wiederaufbau verändert, so dass der heutige Bau nur einen Torso der…   ... (Deutsch)
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