Panorama von Bremer Marktplatz. Virtuelle Tour durch Bremer Marktplatz. Karte von Bremer Marktplatz

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Beschreibung  panorama

Bremer Marktplatz

POI: 53.075556, 8.806944
Der Bremer Marktplatz liegt im Zentrum der Hansestadt und ist einer der ältesten öffentlichen Plätze Bremens. Auf der gut 3.484 Quadratmeter großen Freifläche, in die fünf Straßen münden und an die sich zwei weitere Plätze anschließen, findet heutzutage kein Markt mehr statt. Ausnahmen sind der Weihnachts- und der kleine Freimarkt. Von Einheimischen wird der Marktplatz auch als „gute Stube“ der Stadt bezeichnet. Als Postadresse heißt er Am Markt.
Lage
Der Bremer Marktplatz liegt im östlichen Teil der Altstadt auf der rechten Weserseite und ist nordwest-südöstlich-orientiert. In seine westliche Ecke münden die Langenstraße sowie die Stintbrücke, und an seinem nördlichen Ende schließen sich die Obernstraße und der Liebfrauenkirchhof an. Im Osten grenzt der Platz an den Grasmarkt und im Süden an die Straße „Am Markt“. Der Marktplatz hat die Form eines leicht eingedrückten Trapezes. Die Nordostseite weist eine Länge von 60 Meter auf, die Südostseite misst gut 54 Meter, die Nordwestseite etwa 51 und die Südwestseite 74 Meter. Der gesamte Marktplatz ist, ebenso wie einige anschließende Straßen, eine Fußgängerzone. Vom Grasmarkt führen jedoch Straßenbahnschienen für die Linien 2 und 3 an der nordwestlichen Seite des Platzes zwischen Rathaus und Roland entlang zur Obernstraße.
Geschichte und Entwicklung
Anfänge
Während in den 1950er Jahren vermutet wurde, vor dem Bau des Rathauses sei nur bei der wahrscheinlich im frühen 9. Jahrhundert von Bischof Willerich gegründeten St. Veits-, heute Liebfrauenkirche Markt gehalten worden, geht man aufgrund von seit den 1970er Jahren durchgeführten archäologischen Untersuchungen heute davon aus, dass sich Marktareale zunächst gleichzeitig am Ufer der Balge und auf dem Dünenkamm entwickelt haben. Das an die Balge grenzende Gelände hatte im Verlauf des Weserarmes eine unterschiedliche Gestalt: Im westlichen Teil stieg es deutlich an, hier entstand die Langenstraße mit Schiffsländen auf der Südseite und Häusern der Händler am Dünenhang. Im unteren Teil des heutigen Marktplatzes war das Gelände flach, ungeeignet für den Bau fester Häuser aber gut geeignet für provisorische Marktbuden. Die Südecke diente als Fischmarkt, wie umfangreiche Abfallfunde belegen. Im oberen Teil des heutigen Platzes stieg das Terrain steiler an als heute. Der heute Unser Lieben Frauen Kirchhof genannte Platz bei der St. Veits- bzw. Liebfrauenkirche, die auch als Marktkirche bezeichnet wurde, war wohl vom Marktprivileg des Königs Arnulf von Kärnten bis ins 19. Jahrhundert Hauptstätte des jährlichen Freimarktes. Die Marktfläche bei der Kirche stand allerdings bis ins 13. Jahrhundert in Platzkonkurrenz zu deren Friedhof.
Platzanlage
In der Chronik Adams von Bremen wird das große Tor („porta grandis“) der Domburg gegen den Markt („contra forum“) erwähnt, das um 1030 errichtet, aber wenig später wieder abgerissen wurde, um die Steine für den Neubau des Doms zu nutzen. Pflasterreste der durch das Tor führenden Straße wurden 2002…   ... (Deutsch)
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by Panoramio
Rathaus und Roland mit St.-Petri-Dom Bremen, UNESCO Weltkulturerbe *Contest*
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>| Micha |<
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Marktplatz, Bremen (Germany)
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Roland l'eroe di Brema
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macinini per fontana!
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Reflexion
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St. Petri Dom Bremen, built 11th – 13th Century *Contest*
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>| Micha |<
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lampioni su vetrata duomo
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