Panorama von Rischart. Virtuelle Tour durch Rischart. Karte von Rischart

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Beschreibung  panorama

Rischart

POI: 48.136824, 11.576240
Die Firma Rischart (Max Rischart’s Backhaus KG) ist ein Münchner Traditionsunternehmen. Der Familienbetrieb wurde 1883 von Max Rischart gegründet und beschäftigt heute ca. 500 Mitarbeiter. Jährlich kaufen ca. 8 Mio. Kunden in den 14 Filialen ein. Dazu zählt auch die meistfrequentierte Bäckereifiliale Deutschlands, die Rischart-Filiale am Marienplatz 18. Dort befindet sich zugleich der Firmensitz. Das Unternehmen wird seit 2009 von Magnus Müller-Rischart in der fünften Generation geführt.
Geschichte
Im Jahr 1883 eröffnete Max Rischart eine Bäckerei in der Ickstattstraße in München. 13 Jahre später (im Jahr 1896) erwarb er das heutige Stammhaus in der Fraunhoferstraße 44. Sein Sohn, Max Rischart jun., stieg 1906 in die Firma ein. Im Jahr 1932 wurde die Filiale am Marienplatz 18, dem heutigen Firmensitz, eröffnet. 1940 heiratete die einzige Tochter den Bäcker Franz Müller und das Paar übernahm die Unternehmensführung. Durch Fliegerangriffe wurden 1944 das Stammhaus in der Fraunhoferstraße und 1945 die Filiale am Marienplatz völlig zerstört. Der Verkauf ging jedoch in Notläden weiter. Beide Häuser wurden nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut. Im Jahr 1973 übernahm Gerhard Müller-Rischart in der 4. Generation den Betrieb. Die Backstube zog 1992 in die Buttermelcherstraße 16. Für seine Verdienste um die Ausbildung junger Menschen erhielt das Unternehmen 2004 den Erasmus-Grasser-Preis. Im Jahr 2007 eröffnete Rischart ein Festzelt auf dem Münchner Oktoberfest namens Café Kaiserschmarrn . Zwei Jahre später übernahm Magnus Müller-Rischart in der 5. Generation die Geschäftsführung. Im März 2012 wurde Rischart für die herausragende ganzheitliche Unternehmensqualität mit dem Bayerischen Qualitätspreis ausgezeichnet. In den Jahren 2009 und 2015 erhielt das Unternehmen den Staatsehrenpreis für das bayerische Bäckerhandwerk. Im Jahr 2015 erhielt Gerhard Müller-Rischart, der das Unternehmen in vierter Generation führte, für sein Engagement das Bundesverdienstkreuz am Bande.
Architektur
Im Jahr 1954 wurde das Gebäude am Marienplatz 18 unter Planung des Architekten Hansjakob Lill erbaut. Die Fassade wurde in Zusammenarbeit mit Marianne Müller-Rischart und Johannes Segieth gestaltet. Für die vollständige Sanierung mit Umbau dieses Gebäudes erhielt die Firma Rischart den Fassadenpreis der Landeshauptstadt München. Das Nachbarhaus am Marienplatz mit der Nummer 19 erbaute 1969 der Architekt und Karikaturist Ernst Hürlimann. Von 1979 bis 1982 wurde in der Buttermelcherstraße 16 inmitten der Stadt und in unmittelbarer Nähe zum Stammhaus eine neue Produktionsstätte erbaut. Der Architekt Uwe Kiessler erschuf eine hochmoderne Backstube mit Glasdach, für welche er den BDA-Preis Bayern, den Preis des Stahlbaus und den Mies-van-der-Rohe-Preis erhielt und im Bundeswettbewerb Industrie- und Handwerk im Städtebau geehrt wurde. Im Jahr 1990 war eine Aufstockung der Produktionsstätte in der Buttermelcherstraße 16 notwendig. Dafür erhielt er abermals den BDA-Preis…   ... (Deutsch)
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